25th Oktober 2007

Autobatterien im Test

Vor dem Wintereinbruch ist die richtige Zeit, um sich mit der zu beschäftigen. Die sollte man nämlich einmal im Jahr checken und gegebenenfalls nachladen lassen. Die Stiftung Warentest hat an zwölf Autostarterbatterien für Kompakt- bis Mittelklasse-Pkw die Leistungsangaben, Gebrauchseigenschaften und Haltbarkeit getestet. Zwei bekamen die Note „Mangelhaft“, aber es gab auch drei „gute“ im Test.

In der Pannenstatistik der Automobilclubs ist die Batterie mit Abstand die häufigste Pannenursache. Das sollten Autofahrer bedenken und ihre Batterien regelmäßig in der Werkstatt checken lassen, da man den Wasserstand der wartungsfreien Batterien nicht mehr selbst prüfen und korrigieren kann. Ist Ersatz fällig, muss man im Schnitt um die 130 Euro für eine „gute“ Batterie hinlegen. Dafür kann man hier aber auch erwarten, dass die Leistungsangaben erfüllt werden.

Das ist nämlich nicht immer der Fall. Viele Fabrikate wurden abgewertet, weil „weniger drin ist als außen draufsteht“, schreibt die Zeitschrift test in ihrer November-Ausgabe. Insgesamt sieben Batterien wiesen eine geringere Kapazität oder geringeren Kaltstartstrom auf als versprochen. Untersucht wurden auch die Gebrauchseigenschaften wie Wasserverbrauch, Ladungsaufnahme, Rüttelfestigkeit und Tiefentladung – und natürlich die Haltbarkeit. In der wichtigen Disziplin Zyklenfestigkeit waren immerhin 6 der 12 Produkte „gut“.

Die ausführlichen Ergebnisse finden sich in der November-Ausgabe der Zeitschrift test und im Internet unter www.test.de.

Quelle: test.de

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22nd Oktober 2007

Hybrid – Der Antrieb der Zukunft?!

Hybridautos als ökologische Alternative
Kraftstoffe werden teurer, Wissenschaftler prognostizieren sogar eine Verknappung der Energie-Ressourcen und Umweltschützer warnen auch vor der Belastung der Natur durch Auto-Abgase. Logische Konsequenz kann nur ein umwelt- und ressourcenschützender Antrieb sein. Ideen für alternative Antriebsmodelle gibt es viele, sie können sich jedoch nicht recht gegen den bewährten Benzin- und Dieselmotor durchsetzen. Eine sehr viel versprechende Technik ist der -Antrieb, den erstmal in seinem Modell serienmäßig auf den Markt brachte.

Was macht ein Hybrid-Auto aus?
Das Wort Hybrid hat seinen Ursprung im griechischen und bedeutet soviel wie „gemischt“ oder „von zweierlei Herkunft“. Von zweierlei Herkunft ist auch die Energie, die Hybrid-Autos antreibt. Sie beziehen ihre Antriebsenergie aus einem Benzin- und einem Elektromotor. Das spart Benzin, schont die Umwelt und nicht zuletzt auch den Geldbeutel. Hybrid-Autos werden im Parallelbetrieb gefahren, das heißt, die Umschaltung zwischen Elektro- und Benzinmotor geschieht automatisch. So erreicht der Antrieb einen optimalen Wirkungsgrad. Der Elektromotor kommt vorwiegend im Stadtverkehr, als bei Stopp und Go Fahrten in geringen Geschwindigkeiten zum Einsatz. Auf Benzin-Antrieb wird immer dann umgeschaltet, wenn höhere Geschwindigkeiten gefragt sind, zum Beispiel bei einer Autobahnfahrt. Während der Fahrt mit dem Benzinmotor oder beim Bremsen lädt sich der Elektromotor automatisch auf und kann bei der nächsten Stadtfahrt wieder genutzt werden. Zum Aufladen an die Steckdose muss also kein Fahrzeug mit Hybridtechnik.

Der Hybrid-Antrieb brauchte knapp 100 Jahre bis zur Serienreife
Die Kombination aus den zwei unterschiedlichen Antriebsarten wirkt sich deutlich auf den aus: Der Prisus beispielsweise schafft es auf gut 5 Liter auf 100 Kilometer. Das schont nicht nur den Geldbeutel des Autofahrers sondern auch die Umwelt. Hybrid fahren bedeutet also umweltschonend fahren. Was sich zukunftsweisend und modern anhört, ist keine Erfindung der vergangenen Jahre. Die Idee entstand schon vor mehr als 100 Jahren. Im Jahr 1900 erfand ein junger Ingenieur einen übersetzungslosen Frontantrieb mit Elektromotor – den Name des technikbegeisterten Mannes: Ferdinand Porsche. Aus diesem Elektroantrieb entwickelte Porsche des ersten Hybridantrieb für ein Fahrzeug. Erst 1997, fast 100 Jahre später, lief das erste Auto mit serienmäßigem Hybrid-Antrieb vom Band. Der Toyota Prius. Er vereint einen 33 KW Elektromotor sowie einen 53 KW Ottomotor.

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6th Oktober 2007

Autobahnen in Deutschland

„So werden die Straßen der Zukunft aussehen,“ prophezeite Kölns Oberbürgermeister Konrad Adenauer am 6. August 1932 bei der Einweihung der ersten Deutschlands zwischen Köln und Bonn. Heute hat Deutschland eines der dichtesten Autobahnnetze weltweit. Längenmäßig wird es nur vom Interstate Highway System (USA) und dem National Trunk Highway System in der Volksrepublik China überragt. Für den Verkehr in Deutschland hat der Bau der Schnellstraßen deutliche Vorteile gebracht: Zwei von einander getrennte, mindestens zweispurige Fahrbahnen, die von keiner Kreuzung unterbrochen werden, haben den Verkehr schneller gemacht. Auf deutschen Autobahnen gibt es für den Verkehr kein allgemeines , lediglich eine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h. Allerdings sind 1/3 der Bundesautobahnen mit einem von 130 km/h versehen. Lkw und Busse dürfen generell höchsten 80 bis 100 km/h fahren. Wer auf der Autobahn fahren möchte, sollte aber auch mindestens 60 Kilometer in der Stunde fahren, damit er auf der Schnellstraße nicht zur Behinderung für den Verkehr wird. Wer langsamer fährt, beziehungsweise erst gar nicht schneller kann, hat auf der Autobahn nichts verloren.

Baustellen und Unfälle – auf der Autobahn
Das Tempo auf deutschen Autobahnen kann allerdings durch zum Beispiel Baustellen immer wieder gedrosselt werden. Geänderte Verkehrs-Führungen und verengte Fahrbahnen machen es notwendig, das Tempo aus Sicherheitsgründen auf 80 oder sogar 60 km/h zu reduzieren. Wer sich dennoch mit überhöhter Geschwindigkeit durch den Gefahrenbereich schlängelt, hat mit Strafen zu rechnen. Bei Autobahn Rasern versteht die Polizei keinen Spaß. Gerade in Baustellen-Bereichen kommt es häufig zu Unfällen, da sich viele Fahrer unsicher fühlen. Die engen Fahrstreifen, schnell überholende Fahrzeuge und große Lastwagen verunsichern ängstliche Fahrer. Kommt es zu einem Unfall, egal ob in einer Baustelle oder auf freier Strecke, sorgt dies schnell für einen Rückstau. Bis die Unfallstelle geräumt ist, sperrt die Polizei eine oder mehrere Fahrbahnen und verursacht so lange Staus. Gerade auf stark befahrenen Autobahn-Strecken entwickelt sich schnell ein kilometerlanger Stau. Verkehrsmeldungen im Radio oder die Warnung des Navigationssystems ermöglichen es, den Stau zu umfahren und so die eingeplante Fahrzeit einzuhalten.

und Pause machen an der Autobahn
Gerade bei langen Fahrten sollten sich die Fahrer darüber im Klaren sein, dass ihre Konzentration mit der Zeit abnehmen kann und sie so zu einer Gefahr für sich selbst und andere werden können. Parkplätze an der Autobahn bieten die Möglichkeit, eine kurze Pause einzulegen und sich die Beine zu vertreten. Viele der Parkplätze sind auch mit sanitären Anlagen ausgestattet. Raststätten und Autohöfe werden angefahren, wenn der Tank leer ist. Hier gibt es Tankstellen mit kleinen Tankstellen-Shops und Restaurants, in denen ausgiebig gespeist werden kann. Vom Frühstück bis zum Mitternachtssnack bekommen Autofahrer hier fast alles.

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