ACE: 2008 wird für Autofahrer ein teures Jahr
Autofahrer müssen im neuen Jahr voraussichtlich erneut tief in die Tasche greifen. Schuld daran sind nicht alleine die von Experten prognostizierten hohen Kraftstoffpreise. Um bis zu knapp zwölf Prozent teurer werden beispielsweise auch die TÜV-Gebühren. In den vergangenen zwei Jahren seien die Kosten für Verkehrsteilnehmer unterm Strich um mehr als sieben Prozent gestiegen und damit um mehr als das Doppelte im Vergleich zu den allgemeinen Lebenshaltungskosten, merkte der ACE unter Hinweis auf seinen jüngsten Mobilitätskostenindex (MKI, Jan. 2007) an.
Das sind die Gründe für die Teuerung: Ernst wird es voraussichtlich spätestens im Sommer 2008 für Drängler, Raser sowie Autofahrer, die sich von Alkohol oder Drogen benebelt ans Steuer setzen. Wer in der Stadt 26 Kilometer pro Stunde (km/h) zu schnell fährt zahlt statt 60 Euro nun 100. Wer außerorts 51 km/h zu schnell ist, muss mit 240 Euro gleich 90 Euro mehr zahlen als bisher. Wer mit mehr als 0,5 Promille am Steuer erwischt wird zahlt 500 Euro – beim ersten Mal. Schieht dies öfter, müssen Autofahrer bis zu 1.500 Euro berappen. Die TÜV- und DEKRA-Prüfungen im Rahmen der technischen Überwachung von Kraftfahrzeugen werden im nächsten Jahr zwischen 6,5 und knapp zwölf Prozent teurer. Damit fallen beispielsweise für eine Haupt- und Abgas-Untersuchung rund 93 Euro an, eine Prüfung für den Führerschein kostet rund 90 Euro und wer nach einer Alkoholfahrt seinen Fahrlizenz zurück haben möchte, muss allein für die medizinisch-technische Untersuchung (MPU) etwa 340 Euro zahlen.
Mehr Informationen zu Änderungen auf Deutschlands Straßen gibt es beim Auto Club Europa.
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