Mehr Geschwindigkeitskontrollen vor Schulen
Schule hat begonnen – und damit steigen die Gefährdungen für Schulkinder im Straßenverkehr. Viele Autofahrer halten sich nicht an Geschwindigkeitsbegrenzungen vor Schulen und verursachen dadurch immer wieder Kinderverkehrsunfälle. Jährlich verunglücken mehrere Tausende Kinder auf ihrem Schulweg, viele davon im direkten Umfeld der Schule. Die Deutsche Verkehrswacht e.V. ermahnt Autofahrer daher zu mehr Vorsicht und Rücksicht, vor allen Dingen auf Schulwegen und vor Schulen.
Die Erfahrung zeigt aber auch, dass sich Autofahrer in Tempolimit-Zonen, in denen regelmäßig Verkehrsmessungen durchgeführt werden, weniger auffällig verhalten und eher bereit sind, die vorgeschriebene Geschwindigkeit einzuhalten. Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht, dazu: „Die Sicherheit der Kinder geht jederzeit vor. Um sie zu gewähren, wünsche ich mir mehr polizeiliche Vollzugskontrollen vor Schulen.“
Um die Verkehrssicherheit von Kindern auf ihrem Schulweg zu unterstützen, bietet die Deutsche Verkehrswacht schon seit mehreren Jahren bundesweit die Schulanfangsaktion „Brems dich – Schule hat begonnen“ an. Die Aktion wendet sich mit Spannbändern und anderen aufmerksamkeitsstarken Maßnahmen insbesondere an Autofahrer, um sie zu „bremsen“ und zu einem vorausschauenden und rücksichtsvollen Fahren zu motivieren.
Kommunen, Unternehmen und Organisationen haben die Möglichkeit, die Aktion zu unterstützen. Die örtlichen Verkehrswachten sind Ansprechpartner für alle Interessenten und organisieren die lokalen Aktionen.
Quelle: dvw-ev.de
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