Beleuchtung bleibt Autofahrers Stiefkind
Defekte an der Beleuchtung führen nach wie vor die Pkw-Mängelstatistik an. Während die Quote der erheblichen Mängel im aktuellen TÜV-Report insgesamt von 18,2 auf 15,7 Prozent zurückgegangen ist, bewegen sich die Licht-Mängel weiterhin auf hohem Niveau. Weit mehr als jeder vierte aller in der Hauptuntersuchung (HU) geprüften Fahrzeuge im Alter von zehn bis elf Jahren weist Mängel an der Beleuchtung auf. Aus diesem Grund appeliert ein Sprecher des Deutschen Kfz-Gewerbes an die Autofahrer, mehr auf eine funktionierende Beleuchtung zu achten. Der Verbandssprecher emphielt, umgehend eine Fachwerkstatt aufzusuchen, wenn die Leuchten nicht ordnungsgemäß arbeiten. Denn nicht nur in der dunklen Jahreszeit sei einwandfrei funktionierendes Autolicht ein absolutes Sicherheits-Muss.
Dabei zeige die HU-Auswertung nur einen Ausschnitt, hieß es weiter. Grund: Viele Autofahrer ließen ihr Fahrzeug in einem Kfz-Meisterbetrieb “HU-fertig” vorbereiten, bevor der Prüfingenieur ein Auge darauf werfe. Der jährliche “Licht-Test” im Oktober bringe dagegen die ganze Wahrheit ans Licht: Auf den Pkw-Bestand hochgerechnet, seien bei einer Mängelquote von 35,4 Prozent im Jahr 2007 rund 16 Millionen Fahrzeuge betroffen. Dabei fielen die im Rahmen der HU als “erhebliche Mängel” klassifizierten Defekte genauso ins Gewicht wir die so genannten “geringen Mängel”. Ein geringer Mangel liege vor, wenn etwa ein Fern-, Schluss- oder Bremslicht den Dienst versage oder die Nebelscheinwerfer nicht leuchten. Trotz beeinträchtigter Sicherheit erhalte der Autofahrer in diesen Fällen eine HU-Plakette unter der Maßgabe, den Mangel innerhalb von vier Wochen zu beheben.
Weitere Informationen zur Licht-Test-Mängelstatistik stehen unter www.licht-test.de
Quelle: kfzgewerbe.de
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