10th März 2008

ÖAMTC gratuliert zum Weltfrauentag: Typisch Frau am Steuer

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Frauen sind oftmals nicht die großen Technikerinnen, manche wissen nicht, ob ihr Auto oder hat und wieviele Kilowatt 100 PS sind. Aber wenn es um die Sicherheit geht, haben Frau im oft die Nase vorne. “Männer können sich viel von Frauen abschauen”, sagt ÖAMTC-Verkehrspsychologin Dora Donosa. Frauen am Steuer sind generell sicherheitsbewusster unterwegs und weniger risikofreudig als Männer. “Das liegt daran, dass sie ihre Umwelt zum Teil anders wahrnehmen als Männer. Sie machen sich tendenziell mehr Sorgen im und schätzen bestimmte Verkehrssituationen gefährlicher ein als die Herren der Schöpfung”, so Donosa. Eine “gesunde” Portion Vorsicht ist auch ein Schutzfaktor im , der vielen Männern manchmal fehlt. Die ÖAMTC-Verkehrspsychologin zeigt auf, wie Frau mit ihrem Verhalten für mehr Sicherheit auf Österreichs Straßen sorgt. * Tempo-Sünde und Gurtenmuffelei sind zwei Männerdomänen. “Überhöhte Geschwindigkeit ist überwiegend Männersache. Auch beim Angurten sind die Damen fleißiger sind als die Herren der Schöpfung”, so die ÖAMTC-Psychologin.

* Auch die Hemmschwelle, sich alkoholisiert hinters Steuer zu setzen, liegt bei Frauen wesentlich höher als bei Männern. Auf 100 alkoholisierte Unfalllenker kamen im Vorjahr 88 Männer und 12 Frauen. Frauen übernehmen Verantwortung und damit bei Fahrgemeinschaften auch oft die Rolle der Fahrerin. Neben Alkolenkern sind auch Geisterfahrer und “Schwarzfahrer” zum überwiegenden Teil Männer (zwischen 80 und 90 Prozent).

“Natürlich sind auch die Damen am Steuer nicht immer vorbildlich”, so die ÖAMTC-Expertin. Handy-Telefonieren ohne Freisprech-Einrichtung während der Fahrt erfreut sich bei beiden Geschlechtern großer Beliebtheit. Ebenso zu beobachten ist, dass der Fußgänger-Vorrang auf Zebrastreifen von Mann und Frau sehr oft negiert wird.

Beim Auto siegt (meistens) weibliche Ratio über Emotion
Frauen fahren weniger als Männer und meist kleinere Autos. Die Beziehung zum Fahrzeug ist mehr rational als emotional. Für “Streicheleinheiten” wie Wäsche und Pflege des Fahrzeugs investieren die Ladies weniger Zeit als die Gentlemen der Straße. Frauen allerdings geben ihrem fahrbaren Untersatz gerne Kosenamen. Sonst agieren Frauen aber cool. Sie erleben – sicher auch aufgrund der geringeren Kilometerleistung – weniger Ärger im Straßenverkehr als Männer. Frauen kennen und verwenden mehr Ärgerbewältigungsstrategien und bleiben im Straßenverkehr daher eher ruhig und gelassen. Auch die Frage nach dem richtigen Weg stellt für sie keine allzu große Überwindung dar. Mann gibt sich hingegen ungern diese Blöße und schätzt vielleicht deshalb den Gebrauch von Navigationsgeräten noch mehr als Frau.

Frau muss bei Autokauf mehr auf Preis schauen als Mann
Frauen sind vorwiegend in der Gruppe der gezielten Nutzer und zweckorientierten Wenigfahrer zu finden und weniger in der Gruppe der “Selbstdarsteller”. “Für Männer ist Prestige viel wichtiger, sie sehen das Auto eher als persönliche Visitenkarte und Statussymbol”, sagt die ÖAMTC-Verkehrspsychologin. Weil Frauen oft weniger verdienen, müssen sie auch eher auf den Preis schauen. Günstige Anschaffung und Erhaltung des Fahrzeugs spielen daher eine größere Rolle. “Das bringt leider den negativen Effekt mit sich, dass Frauen oft kleinere Autos mit weniger guter Ausstattung fahren. Und gibt es zwei Autos im Haushalt, fährt das kleinere Zweitauto eher die Frau”, so die ÖAMTC-Expertin abschließend.

www.oeamtc.at

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