31st März 2008

Mercedes-Benz auf der New York International Auto Show 2008

Bild: Daimler AGAuf der 2008 präsentiert -Benz drei neue SUVs, die mit dem modernsten und saubersten Dieselantrieb der Welt ausgerüstet sind. Die neuen Modelle , sowie nutzen das hoch effiziente AdBlue-Abgasreinigungsverfahren und unterbieten sogar die strengen Grenzwerte der USA nach Bin 5 und haben das Potenzial, auch die künftigen EU 6-Vorschriften zu erfüllen.

Mercedes-Benz setzt seine Pkw-Diesel-Offensive in den USA mit drei neuen SUVs fort, die mit dem modernsten und saubersten Dieselantrieb der Welt ausgerüstet sind. Die neuen Modelle werden zunächst ausschließlich in Amerika angeboten. Angetrieben werden sie von modernen V6-Motoren mit der umweltfreundlichen, von Mercedes-Benz entwickelten .

Mit ihrer Hilfe nehmen Diesel-Modelle des Stuttgarter Automobilherstellers bereits heute eine Spitzenstellung als sauberste Dieselfahrzeuge der Welt ein. Die neuen SUVs nutzen die Variante mit AdBlue-Einspritzung, die ihre beispielhafte Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit bereits seit einigen Jahren in Lkw und Bussen von Mercedes-Benz beweist. Damit erzielen die drei neuen Modelle noch niedrigere Emissionswerte. Mit dem hoch effizienten AdBlue-Abgasreinigungsverfahren unterbieten sie sogar die strengen Grenzwerte der USA nach Bin 5 und haben das Potenzial, auch die künftigen EU 6-Vorschriften zu erfüllen. Darüber hinaus wurden alle drei neuen SUVs durch eine erheblich erweiterte Ausstattung deutlich aufgewertet und bieten jetzt noch mehr Komfort und einzigartige Sicherheitsfeatures.

Damit paaren sich umweltfreundliche Bestwerte und herausragender Komfort mit der schon sprichwörtlichen Durchzugskraft, Wirtschaftlichkeit und Reichweite von Mercedes-Benz Diesel-Fahrzeugen. Mit dieser Pionierleistung unterstreicht Mercedes-Benz wieder einmal seine Stellung als Technologievorreiter. Die neuen Dieselfahrzeuge mit BlueTEC-Technologie und AdBlue-Einspritzung werden ab Herbst 2008 in den USA angeboten.

Zudem zeigt Mercedes-Benz auf der New York International Auto Show 2008 die sorgfältig überarbeitete Generation der erfolgreichen M-Klasse. Der dynamisch-elegante zeigt jetzt noch prägnantere Charakterzüge und wirkt noch sportlicher und kraftvoller.

Deutlich erweitert wurde auch die Serienausstattung der M-Klasse. Sie beinhaltet jetzt das einzigartige vorausschauende Insassenschutzsystem PRE-SAFE® und NECK-PRO-Kopfstützen sowie ein neu entwickeltes Telematiksystem. Bis ins Detail und in einem Umfang, der weit über das übliche Maß einer üblichen Modellpflege hinausgeht, hat Mercedes-Benz auch die der SL-Klasse weiterentwickelt, verbessert und verfeinert. Der Kult- zeigt ein sportlich-souveränes Erscheinungsbild, wird mit einer neuen Direktlenkung noch fahraktiver und bietet zugleich mehr Sicherheit und Komfort. Zwei neue Sechszylindermotoren runden das SL-Programm ab: Der SL 280 leistet 170 kW/231 PS und bietet einen interessanten Einstieg in die Welt der SL-Sportwagen. Im SL 350 arbeitet ein neu entwickelter, besonders drehfreudiger Sportmotor.

www.mercedes-benz.de

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31st März 2008

Gabriel muss Biokraftstoffverordnung stoppen

Der Naturschutzbund NABU hat Bundesumweltminister Sigmar Gabriel aufgefordert, die für 2009 geplante Verordnung zur Zwangs-Beimischung von zehn Prozent Agrarkraftstoffen zum Benzin, so genanntes E10, auszusetzen. Hintergrund ist die aktuelle Diskussion über die Anzahl der Fahrzeuge, die E10 als Kraftstoff nicht vertragen und deshalb auf teureren Super-Plus-Kraftstoff ausweichen müssen, sowie die zweifelhafte Klimabilanz der Agrarkraftstoffe. Die Automobilindustrie-Verbände wollten bis heute die Zahl der insgesamt betroffenen Fahrzeuge bekannt geben.

NABU-Präsident Olaf Tschimpke sagt: “Unabhängig von der Zahl der betroffenen Fahrzeuge muss das Bundesumweltministerium die Agrarsprit-Verordnung überdenken. Viel gravierender als die Sorge, ob drei Millionen Fahrzeuge zukünftig Super- oder Super-Plus-Kraftstoff müssen, sind die mit der Agrarkraftstoff-Produktion verbundenen Probleme wie die drohende Entwaldung, Wasserknappheit sowie untragbare Preisanstiege für Lebensmittel.”

Eine Fülle an Studien und Folgenabschätzungen warne mittlerweile davor, dass der Anbau von Biomasse für die Gewinnung von Agrarkraftstoff mithilfe der gegenwärtigen Technologien mehr negative als positive Folgen für die Umwelt und insbesondere für den Klimaschutz haben könnte. “Der ursprüngliche Grund für die Agrarsprit-Verordnung waren neben der Sorge über steigende Ölpreise die Energiesicherheit und der Klimawandel. Eine nähere Betrachtung zeigt jedoch, dass diese Ziele mit Ethanol und Biodiesel nicht erreicht werden können. Deshalb muss der Umweltminister jetzt die Reißleine ziehen und die Verordnung stoppen”, so Tschimpke.

Allerdings warnt der NABU auch davor, Agrarkraftstoffe zu verteufeln ohne Alternativen zum Erdöl zu benennen. “Die Versprechungen des VDA zum Zukunftspotenzial von synthetischen Agrarkraftstoffen sind keine Alternative. Mittelfristig ist eine deutliche Verbrauchsreduzierung von Autos das wirkungsvollste Instrument, um den Kohlendioxid-Ausstoß zu vermindern”, so Tschimpke. Dazu müsse sich die Europäische Union auf ambitionierte Verbrauchsgrenzen für neue Autos festlegen, die ab 2012 gelten und keine Anrechnung von Agrarspritanteilen erlauben.

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