Umrüstung auf Autogas-Antriebe boomt
Die Spritpreise schaukeln sich von einem Hoch zum nächsten. Daher verwundert es wenig, dass viele Autobesitzer auf Erdgas und Flüssiggas umsteigen. Laut dem TÜV Rheinland wurden dieses Jahr bereits 8.500 Umrüstungen vorgenommen. Zum Vergleich: Letztes Jahr waren es insgesamt 11.000. Eine Tendenz zum großflächigen Umstieg auf die kostengünstigen und umweltfreundlichen Antriebe ist unübersehbar.
Gasfahrzeuge sind genauso sicher wie Fahrzeuge mit Benzin- oder Dieselmotor. Bei der zweijährlichen Hauptuntersuchung wird die Gasanlage auf ihre Dichtigkeit hin überprüft. Außerdem erfolgt nach der Umrüstung des Kraftfahrzeugs eine intensive Prüfung des Gassystems. Der TÜV Rheinland verlangt für die Routine-Untersuchung 26 Euro, die Einbau-Überprüfung kostet 119 Euro.
Der Umrüstwillige hat die Wahl zwischen Flüssiggas und Erdgas, wobei die erste Variante stärker verbreitet ist als Kraftstoff-Alternative Nummer Zwei. In Deutschland fahren bereits 230.000 Fahrzeuge mit Flüssiggas, auch als LPG (Liquid Petroleum Gas) bekannt. Die Erdgas-Vertreter bringen es bisher auf “nur” 43.000. Der natürliche Kraftstoff mit dem Kürzel NCG (Natural Compressed Gas) ist aber im Kommen.
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