ADAC und NVL fordern Entlastung für Pendler
Zur Entlastung der Pendler fordern der ADAC und der NVL (Neuer Verband der Lohnsteuerhilfevereine e.V.) die Politik auf, die Streichung der ersten 20 Kilometer bei der Pendlerpauschale zurück zu nehmen. Das damit verbundene Werkstorprinzip gehört abgeschafft. Diese Korrektur muss rückwirkend ab 2007 gelten. Bei der Höhe der Pendlerpauschale müssen die in letzter Zeit dramatisch gestiegenen Mobilitätskosten berücksichtigen werden.
ADAC und NVL fordern außerdem, dass auch die Fahrtkosten, die für die Erzielung der Einnahmen aufgebracht werden, bei der Besteuerung der Pendler Berücksichtigung finden. Es sei unrealistisch dem Arbeitnehmer zu unterstellen, er könne sich aussuchen, ob er zur Arbeit fährt oder nicht. Die Fahrtkosten seien daher als Werbungskosten einzuordnen, was einer günstigeren Besteuerung entspräche.
Ein Zahlenbeispiel verdeutlich den finanziellen Mehraufwand: Ein lediger Pendler mit einem Jahreseinkommen von 30.000 Euro, der 15 Kilometer Anfahrtsweg zur Arbeit zurücklegt, bringt ein komplettes Nettomonatseinkommen nur an Fahrtkosten auf. Seine Einkommensteuer hat sich seit der Novellierung der Pendlerpauschale um 360 Euro erhöht.
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