Autositztest 2008: 41 Prozent aller Sitze mäßig oder schlecht
Bei den insgesamt 192 getesteten Autositzen des Modelljahres 2008 hat es gegenüber den Vorjahren einige Verbesserungen gegeben. Der Anteil der mit “gut” bewerteten Sitze ist von 28 Prozent (2007) auf 36 Prozent gestiegen. Dies ergaben Aufprallversuche, die beim britischen Testinstitut Thatcham durchgeführt wurden. Dennoch besteht viel Handlungsbedarf, da immerhin jedes sechste Automodell eine schlechte Sitz-Kopfstützen-Kombination hat. Dies gilt insbesondere für Kleinwagen und Minivans.
In aufwändigen numerischen Simulationen haben die Experten der Unfallforschung der Versicherer (UDV) nachgewiesen, dass auch eine gute Sitz-Kopfstützen-Kombination ihre Wirkung bei einem Heckaufprall nicht entfalten kann, wenn Sitz und Kopfstütze falsch eingestellt sind. “Falsch bedeutet in der Regel Kopfstütze zu niedrig und Lehne zu flach.”, so Siegfried Brockmann, Leiter der UDV. “Die Faustregel für die richtige Einstellung: Die Oberkante des Kopfes sollte möglichst mit der Oberkante der Kopfstütze abschließen und der Abstand zwischen Hinterkopf und Kopfstütze sollte so gering wie möglich sein.”
Die Ergebnisse der Thatcham-Studie hat die Unfallforschung der Versicherer für den deutschen Markt exklusiv veröffentlicht. Unter www.udv.de können sie eingesehen werden.
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