10th
Juli
2008
Es ist eine Horrorvorstellung für jeden Autofahrer: Eben noch haben die Bremsen tadellos funktioniert, doch plötzlich bewirkt der Tritt auf das Pedal rein gar nichts mehr. Schuld ist in vielen Fällen ein zu hoher Wasseranteil der Bremsflüssigkeit – eine Alterungserscheinung. Sie sollten die Empfehlung der Autohersteller ernst nehmen und alle zwei Jahre die Bremsflüssigkeit wechseln lassen.
Die gebräuchlichen Bremsflüssigkeiten basieren auf Glykol, welches Wasser aus der Luft aufnimmt. Bei frischer Bremsflüssigkeit liegt der Wasseranteil bei etwa 0,05 Prozent. Ist die Bremsflüssigkeit zwei Jahre alt, kann ihr Wassergehalt schon auf drei Prozent angewachsen sein. Ein hoher Wasseranteil senkt den Siedepunkt der Bremsflüssigkeit. Bei einer hohen Beanspruchung der Bremsen können so Dampfblasen entstehen, die verhindern, dass im Bremssystem der nötige Druck aufgebaut werden kann.
Der Wechsel der Bremsflüssigkeit ist in Werkstätten innerhalb von 30 bis 60 Minuten vollzogen. Dieser Service kostet meist um die 40 Euro, wobei auch der Fahrzeugtyp von Bedeutung ist. Wer besonders “sportlich” fährt sollte die Bremsflüssigkeit regelmäßig überprüfen lassen. Ein derartiger Fahrstil belastet die Bremsen stärker als defensives Fahren. Wer die Bremsen zusätzlich entlasten möchte, sollte die Bremswirkung des Motors nutzen.
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8th
Juli
2008
Das Center of Automotive der Fachhochschule Bergisch Gladbach prognostiziert, dass die Anzahl der PKW-Verkäufe in Deutschland in den nächsten Jahren spürbar abnehmen wird. Bereits jetzt wird deutlich, dass die Bedeutung der “alten Märkte” (USA, Westeuropa und Japan) abnimmt. Im Jahre 2000 verbuchten diese PKW-Märkte noch 78 Prozent des Welt-PKW-Marktes. 2007 waren es noch 64 Prozent. 2015 wird dieser Anteil vermutlich nur noch 55 Prozent betragen.
Neue Märkte wie Asien, Südamerika und Osteuropa werden zunehmend an Bedeutung gewinnen, weil globale Hersteller planen vorwiegend in diesen Märkten ihre Fahrzeuge abzusetzen. So ist im vergangenen Jahr China bereits zum zweitgrößten PKW-Markt der Welt aufgestiegen.
Der allgemeine relative Wohlstandsverlust und der stagnierende Konsum leisten ebenso ihren Beitrag zu dieser Entwicklung. Auch der spürbare Anstieg der Mobilitätskosten trägt eine wichtige Rolle. Deutsche Autohäuser werden sich mittelfristig neu orientieren müssen, um auf dem deutschen Markt überleben zu können.
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3rd
Juli
2008
Die Firma Rotrex hat einen hocheffizienten Kompressor für Hybridfahrzeuge entwickelt. Der elektrisch betriebene, voll regelbare Kompressor ist für Brennstoffzellen optimiert, kann aber auch in Hybridfahrzeugen betrieben werden, deren Verbrennungsmotor Benzin, Diesel oder Biokraftstoff schluckt. Der modulare Entwicklungsansatz gewährleistet kostengünstige Lösungen von 10 bis zu 300 kW.
Geschäftsführer Ole Broedsgaard schwärmt: “Die entscheidenden Eigenschaften unserer Produkte, nämlich kompakte, leise, effiziente und kostengünstige Aufladelösungen zu sein, sind auch bei unserem elektrischen Kompressor gegeben. Wir sind wirklich sehr stolz auf unsere jüngsten Entwicklungen, die zeigen, wie anpassungsfähig unsere Antriebstechnologie im Kern ist und über welche Fähigkeiten unser Team verfügt.”.
Rotrex blickt auf eine lange Erfolgsgeschichte im Bereich der Leistungssteigerung zurück. Seit 1970 entwickelt das von einem leidenschaftlichen Rennfahrer ins Leben gerufene Unternehmen führende Lösungen im Bereich der Aufladesysteme für die Automobilindustrie. Hierbei konzentriert sich das in Dänemark ansässige Unternehmen auf Ladegebläse, die die firmeneigene Antriebstechnologie nutzen.
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1st
Juli
2008
Wenn es mit der ganzen Familie in den Sommerurlaub geht, wird das Auto schnell zum Schwertransporter. Selbst in einem großen Kombi reicht der Kofferraum oft nicht aus für das sperrige Gepäck. Viele Urlauber greifen dann auf Dachboxen zurück, die für die lange Urlaubsreise zusätzlichen Stauraum schaffen. Beim Kauf einer Dachbox sollte der Kunde darauf achten, dass diese mit einem GS-Zeichen versehen ist. Empfehlenswerte Sicherheitsvorkehrungen sind eine Knopfsicherung und Zentralverriegelung.
Die Montage sollte mit größter Sorgfalt erfolgen. Die Kontaktpunkte von Dach und Box müssen sauber sein, um ein Verrutschen der Dachbox zu verhindern. Bei der Verstauung des Gepäcks sollte auf eine gleichmäßige Verteilung geachtet werden. Um die Gefahr einer Beschädigung des Gepäcks bei einer Vollbremsung oder eines Auffahrunfalls zu minimieren, sollte weiches Gepäck (z.B. ein Schlafsack) in der Spitze der Dachbox untergebracht werden. Selbstverständlich darf die zulässige Dachlast nicht überschritten werden. Der Reifendruck und die Scheinwerfereinstellungen müssen der Dachlast entsprechend angepasst werden.
Autofahrer müssen beachten, dass sich der Wagen durch die Dachlast schwieriger lenken lässt als ohne zusätzliches Gewicht. Zudem bieten die Aufbauten dem Seitenwind mehr Angriffsfläche. So neigt sich das Fahrzeug in Kurven etwas stärker zur Seite und der Bremsweg wird länger. Durch ein paar Probebremsungen bekommt der Fahrer ein besseres Gefühl für den längeren Bremsweg.
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