22nd August 2008

Skoda Fabia Super 2000 vor erstem Auftritt im Motorsport

Der Skoda Fabia Super 2000, derzeit in der Entwicklung nach dem Reglement der Klasse Super 2000, wird an diesem Wochenende im Rahmen der Barum Rallye Zlin, dem bedeutendsten tschechischen Meisterschaftslauf, seinen ersten Auftritt im Motorsport erleben. “Für uns ist dieser Einsatz eine gute Gelegenheit, den Fabia Super 2000 und seine neu entwickelten Komponenten unter echten Wettbewerbsbedingungen zu testen”, sagt Michal Hrabanek, der Leiter von Skoda Motorsport. “wir wollen dabei nicht nur mit unseren Importeuren zusammenarbeiten, sondern den Wagen auch privaten Teams anbieten.”

Der erste öffentliche Einsatz des Fabia Super 2000 ist vorläufiger Höhepunkt in dessen Entwicklung, für die seit Februar dieses Jahres mit insgesamt drei Prototypen mehr als 5000 Testkilometer absolviert wurden. Neben dem mehrfachen tschechischen Champion Jan Kopecky, der den Wagen auch bei der Barum Rallye fahren wird, brachten auch das skandinavische Schotter-As Sebastian Lindholm und Ex-Weltmeister Carlos Sainz ihre Erfahrungen mit in das Projekt ein.

Dem Reglement der FIA für die Klasse Super 2000 entsprechend ist der neue Skoda Fabia Super 2000 mit einem Vierzylinder-Saugmotor auf der Basis des Zweiliter-FSI-Serientriebwerks des Octavias ausgerüstet. Der Allradantrieb mit mechanischen Front-, Zentral- und Hinterachsdifferentialen wurde in Zusammenarbeit mit der britischen Spezialfirma X-Trac entwickelt. Das Sechsganggetriebe wird sequentiell geschaltet. Während die Asphaltversion des Fabia Super 2000 1150 Kilogramm auf die Waage bringen wird, wiegt die Rallye-Variante 1200 Kilogramm.

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21st August 2008

Internet spielt beim Autokauf eine immer wichtigere Rolle

Immer mehr Menschen nutzen das Internet zum Einkauf, Informationsbeschaffung und Kommunikation. Natürlich verschließt sich auch die Automobilbranche nicht diesem Trend. Die Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AGOF) stellt fest: „Egal ob online oder offline – das Auto ist des Deutschen liebstes Kind. Dabei machen die Deutschen keinen Unterschied zwischen Gebraucht-, Neu- oder Mietwagen. Auch in diesem Bereich ist das Internet für viele ein wichtiges Informations- und Bezugsmedium.“ Das bestätigen die Ergebnisse der aktuellen AGOF-Sonderauswertung „Automobil“: 37,7 Prozent der Internetnutzer interessieren sich für Autos, 48,2 Prozent haben schon einmal Informationen rund um Autos online gesucht und 12,2 Prozent haben bereits Autos im Internet gekauft bzw. gemietet.

Das Internet eigne sich auch als ergänzender Distributionskanal – besonders für Gebraucht- und Mietwagen. 25,3 Prozent der Personen, die sich im Internet über Autos informieren, kaufen entsprechende Produkte auch im Internet. Insbesondere bei Gebraucht- und Mietwagen erweise sich das Internet als guter Distributionskanal: 2,55 Millionen bzw. 2,38 Millionen Menschen nutzten die Online-Einkaufs- bzw. Buchungsmöglichkeiten.

Björn Kießwetter, Gebrauchtwagenexperte bei dem Beratungsunternehmen International Car Concept (ICC), warnt jedoch davor, ausschließlich auf das Internet zu setzen: „Das Internet sollte insbesondere für die Preisfindung und als Vorinformation aktiv genutzt werden. So kann der Gebrauchtwagenkäufer in den Preisverhandlungen besser bestehen. Allerdings ist die ‚Live-Betrachtung’ des Wunschfahrzeugs vor Ort beim Händler gerade bei älteren Fahrzeugen unabdingbar, da es sich bei Gebrauchtwagen um Unikate handelt.“ Die Kurzbeschreibungen, die man auf den Auto-Portalen vorfindet, könnten nie den Zustand des Fahrzeuges vollumfänglich wiedergeben. „Das Internet ersetzt eben nicht den Händler des eigenen Vertrauens, der mit echter Beratungskompetenz punktet.“

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20th August 2008

Autobranchenexperte: “Chrysler wird verschwinden”

In 10 bis 20 Jahren werden ein indischer und zwei chinesische Autobauer neben Toyota, Hyundai Kia, Volkswagen, GM und Ford zu den dominierenden Herstellern der Welt gehören. Dies mutmaßt zumindest Branchenkenner Ralf Kalmbach von der Unternehmensberatung Roland Berger. Im Interview mit dem Technologiemagazin “Technology Review” (Ausgabe 9/2008) stellt er außerdem die These auf, dass der Autokonzern Chrysler in den nächsten Jahren verschwunden sein wird.

Mit dem Eintritt von Herstellern aus Entwicklungsländern in den Automobilbau hat sich die Branche grundlegend verändert. Der indische Autohersteller Tata zeigt mit seinem Nano, dass ein Auto mit überschaubarer Grundfunktionalität und wenig Komfort nur 1700 Euro kosten muss. Produktionskosten spart Tata durch den Einsatz von einfacher Technik. Zudem greift das Unternehmen ausschließlich auf Komponenten zu, die von Zulieferern entwickelt wurden. Allerdings gibt es bei der Sicherheit große Abstriche. “Ein Tata Nano ersetzt ja nicht einen VW Polo, sondern ein Zwei- oder Dreirad.”, argumentiert Ralf Kalmbach.

Die Kosteneffizienz des indischen Herstellers hat Konsequenzen für die etablierte Autoindustrie. Viele Kunden sind nicht mehr bereit, eine hohe Summe für ein Auto zu zahlen. “In der Vergangenheit wurden zwar die Zulieferer geknebelt, aber der Gesamtprozess nicht optimiert. Jetzt können die etablierten Hersteller von den Billigproduzenten lernen, dass sie nicht mehr alles neu machen müssen – stattdessen können sie Standards übernehmen und dort Ressourcen einsparen, wo ohnehin ein Zulieferer die Entwicklung macht.”

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19th August 2008

Unfallrisiko verdoppelt sich alle fünf Stundenkilometer

Rund 5.000 Menschen sterben pro Jahr auf Deutschlands Straßen. Dieser Wert ist zwar ein Rekordtief. Doch jedes Opfer ist eines zu viel. Würden mehr Kraftfahrer langsamer fahren, wären viele Menschenleben nicht gefährdet. Denn zu hohe Geschwindigkeit ist die Unfallursache Nummer eins in Deutschland.

Der Zusammenhang von Geschwindigkeit und Unfallrisiko wurde erneut auf einem Seminar des Deutschen Verkehrssicherheitsrates deutlich gemacht. Ab einer Geschwindigkeit von 60 km/h verdoppelt sich das Unfallrisiko alle 5 Stundenkilometer. Bei 70 km/h ist das Unfallrisiko also gleich vier Mal so hoch wie bei 60 km/h. Auch gute Fahrer haben bei höheren Geschwindigkeiten weniger Zeit zum Wahrnehmen, Planen und Reagieren. Tödliche Fehlentscheidungen sind mitunter die Konsequenz.

Laut einer Studie aus dem Jahr 2006 passieren allein 18,6 Prozent aller Unfälle durch “Abkommen von der Straße”. 18,8 Prozent aller schweren Unfälle werden durch Auffahren verursacht. Dabei verfügen viele Kraftfahrzeuge über Systeme, die den Fahrer vor überhöhter Geschwindigkeit warnen. Doch Versuchsläufe haben gezeigt, dass diese Warnsysteme häufig von Fahrern abgeschaltet werden.

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18th August 2008

Benzinverbrauch um bis zu 30 Prozent senken

In Zeiten hoher Kraftstoffpreise wird das Benzin zum Luxusgut. Doch viele Menschen sind auf diesen Luxus angewiesen. Nicht wenige mittelständische Betriebe mussten aufgrund gestiegener Transportkosten Konkurs anmelden. Die Fahrt in den Urlaub ist für viele Familien nicht mehr bezahlbar. Der Anreise zur Arbeit reißt den Pendlern ein Loch ins Portemonnaie.

Auf www.runter-mit-den-benzinpreisen.de kann man sich zu einem kostenlosen Benzinsparkurs anmelden, der viele einfache aber wertvolle Tipps zur Senkung des Spritverbrauchs enthält. Benzineinsparungen von bis zu 30 Prozent wurden damit schon erzielt. Ein Rechenbeispiel verdeutlicht die Ersparnis: Bei einer Reduktion des Spritverbrauchs von 10 auf 8 Liter je 100 Kilometer und einer Jahresfahrleistung von 15.000 Kilometern werden bei einem Benzinpreis von 1,50 Euro 450 Euro im Jahr eingespart.

Der Betreiber der Website, Oliver Kozinoga, setzt sich auch für eine Senkung der Besteuerung des Benzins ein. Wer ihn dabei unterstützen möchte, kann sich an einer Unterschriftenaktion beteiligen, die auf der oben genannten Internetseite aufgerufen werden kann.

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15th August 2008

Sonnenschutzfolien schützen vor UV-Strahlung

Sonnenschutzfolien bieten optimalen Schutz vor UV-Strahlung.  Die nachträgliche Autoglas-Beschichtung sorgt darüber hinaus für eine spürbare Reduzierung der Temperatur im Fahrzeuginneren. Gerade moderne Vans profitieren von Sonnenschutzfolien, weil diese Autos sehr große Fensterflächen haben und sich infolgedessen besonders schnell aufheizen.

Die häufig in Supermärkten angebotenen Sonnenschutzblenden mit Saugnäpfen hingegen schaden mehr, als sie nützen: Sie bieten zwar Schatten, lassen jedoch die UV-Strahlung ungehindert durch. Der Schatten täuscht die Augen, sodass sich die Pupillen öffnen und gegen die UV-Strahlung besonders empfindlich sind. Wirklichen Schutz gegen UV-Strahlen bietet daher nur eine professionelle Autoglasfolie, die es in vielen verschiedenen Tönungen und Varianten gibt.

Die LLumar Sun-Blocker Autoglasfolien haben beispielsweise einen Sonnenschutzfaktor 80 und halten bis zu 99 Prozent der UV-Bestrahlung ab. Die Insassen werden optimal geschützt. Besagte Folien sind in einer sanften Tönung und unterschiedlichen Farben im Fachbetrieb erhältlich. Dort können Sie die Sonnenschutzfolie auch fachgerecht anbringen lassen.

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14th August 2008

Oldtimer-Rallye Skoda Classic Frankfurt Weimar steht vor Beginn

Am Freitag, den 15. August 2008, startet an der Frankfurter Messe die Skoda Classic Frankfurt Weimar. Diese Oldtimer-Rallye verbindet die beiden deutschen Städte, zwischen denen einst auch der Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe pendelte.

Am Start der Skoda Classic sind zahlreiche historische Fahrzeuge aus der über 100-jährigen Automobiltradition der tschechischen Marke. Angeführt werden sie von einem Skoda Superb OHV von 1939. Die äußerst seltene Limousine aus dem Werksmuseum in Mlada Boleslav gehört zur ersten Generation des Skoda-Flaggschiffs, dessen neuste Version gerade auf dem Markt erschienen ist. Neben dem Superb gehört auch der Skoda 110R von Matthias Kahle und Peter Göbel, gefertigt im Jahr 1971, zum Starterfeld. Die mehrfachen Deutschen Rallyemeister bestreiten die rund 680 Kilometer lange Oldtimer-Rallye im gleichen Auto, mit dem sie im Februar dieses Jahres die AvD-Histo-Monte gewannen. Das älteste Fahrzeug des Skoda Historic Rallye Teams ist übrigens ein Skoda Laurin&Klement 110 Phaeton von 1925.

Am Samstag, den 16. August, erreichen die historischen Fahrzeuge ihr Ziel: das traditionsreiche Hotel “Elephant” am Marktplatz von Weimar. Mit dem Zielort verbindet den tschechischen Traditionshersteller weit mehr als die Oldtimerfahrt auf Goethes Spuren. Seit fünf Jahren unterstützt Skoda das Kunstfest Weimar, das in diesem Jahr vom 22. August bis zum 14. September stattfindet, also genau eine Woche nach der Skoda Classic Frankfurt Weimar 2008.

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13th August 2008

Deutsche Umwelthilfe bringt Jürgen Rüdgers vor Gericht

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat Angaben über die Dienstwagen des NRW-Ministeriums angefordert. NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüdgers verweigert allerdings die Auskunft – angeblich aus Sicherheitsgründen. DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch hat daher Klage gegen die Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen erhoben und möchte somit gerichtlich die Herausgabe der Informationen zu Typ, Modell, Baujahr, Höchstgeschwindigkeit und CO2-Emissionswerte der aktuellen Dienstwagen des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen erzwingen.

Die DUH hat die Verbrauchs- und Emissionsangaben der Dienstwagen deutscher Spitzenpolitiker in Bund und den Ländern recherchiert und sich juristisch auf die jeweiligen Umweltinformationsgesetze (UIG) des Bundes und der Länder gestützt. Während es mit großen Mühen gelang, Angaben von den Mitgliedern des Bundeskabinetts sowie der Umweltminister der Länder zu erhalten waren nur vier Ministerpräsidenten bereit, die Motorisierung und somit die CO2-Emissionen offenzulegen.

Der Ausgang des Verfahrens wird Modellcharakter für alle Politiker haben, die entsprechende Anfragen der DUH bisher verweigert haben. Dr. Remo Klinger, DUH-Anwalt aus der Berliner Kanzlei Geulen & Klinger, freut sich auf das Verfahren: “Denn es wird zeigen, dass die Informationsfreiheit des Bürgers ein modernes und durchsetzungsstarkes Recht ist. Dies gilt insbesondere im Klimaschutz. Die Weigerung des Ministerpräsidenten ist mit unserem heutigen Verständnis von Bürgerrechten unvereinbar. “

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12th August 2008

Timo Glock fährt BMW 2000 Probe

Formel-1-Fahrer Timo Glock nutzt seine Pause bis zum 24. August nicht nur, um einige Runden mit dem Kart zu drehen. Er schaute sich auch mal den BMW 2000 an, der als Showcar des Online-Automarktes Bidgo herhält. Der BMW ist umgebaut auf 8,5 mal 19 AEZ-Nemesis-Felgen, der Motor leistet aktuell 150 PS, wird allerdings in nächster Zeit durch einen leistungsfähigeren V8-Motor ersetzt.

Trotz Mittagshitze und Urlaub nahm sich der sympathische Rennfahrer Zeit für ein kurzes Gespräch. “Ich bin ihn noch nicht gefahren” entgegnete Glock mit einem charmanten Lächeln auf die Frage, wie ihm denn der BMW 2000 gefallen würde. Ein klares Statement scheinen bestehende Verträge mit anderen Automobilherstellern nicht zuzulassen. Eine ausführliche Testfahrt war aus diesem Grund ebenso nicht drin.

Timo Glock ist die Entdeckung der Formel-1-Saison 2008. Den ersten Bekanntheitssprung erlang Glock durch seine Beteiligung am Horror-Crash in Hockenheim, darauf durch seinen überraschenden zweiten Platz beim Grand Prix in Ungarn.

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11th August 2008

Bei Verkehrsstraftaten droht Senioren der entgültige Führerscheinentzug

Wird Menschen jenseits der 60 eine Verkehrsstraftat angelastet, ist schnell die Fahrerlaubnis gefährdet. „Ungemach droht immer, wenn die Fahrerlaubnisbehörde von dem Vorfall erfährt“, warnt Strafverteidiger Christian Demuth aus Düsseldorf. Die Fahrerlaubnisbehörde kann unabhängig vom Strafverfahren Zweifel an der Fahreignung geltend machen und eine medizinisch-psychologische Untersuchung, die gefürchtete MPU, anordnen.

Die Fahrerlaubnisbehörde wird nicht zwangsläufig über den Vorfall informiert. „Hier hängt viel von der Verteidigungsstrategie ab“, betont Demuth. So ist die Staatsanwaltschaft zwar verpflichtet, Umstände, die Zweifel an der Eignung des Fahrerlaubnisinhabers zum Führen von Kraftfahrzeugen aufkommen lassen, zu melden. Doch verbleibt ihr ein gewisser Spielraum einzuschätzen, was mitteilungswürdig ist. Außerdem sieht die ebenfalls meldungspflichtige Polizei von einem Hinweis an die Fahrerlaubnisbehörde ab, wenn sie davon ausgehen kann, dass die Staatsanwaltschaft Maßnahmen zur Entziehung beantragt. „In diesen Fällen bietet es sich an, auf eine Verfahrenseinstellung wegen geringer Schuld oder gegen Auflagen und Weisungen hinzuarbeiten“, erläutert Demuth. Erfolg nämlich keine Eintragung ins Flensburger Verkehrszentralregister, ist eine Fahrerlaubnis grundsätzlich nicht gefährdet.

Sieht der Verteidiger jedoch, dass die Benachrichtigung bereits erfolgt ist oder erfolgen wird, kann eine andere Verteidigungsstrategie helfen. „Hier wird [der Verteidiger] sogar auf eine Verurteilung seines Mandanten hinarbeiten, um ihn vor einer MPU zu bewahren“, erläutert Demuth. Ziel ist es, das Gericht dazu zu bringen, im Urteil schriftlich festzustellen, dass keine Zweifel an der Eignung des Angeklagten bestehen, Kraftfahrzeuge führen zu können. „Attestiert das Gericht dem Angeklagten in seinem Urteil nämlich, dass von ihm keine Gefahr für die Verkehrsgemeinschaft ausgeht, hat dies den Vorteil, dass die Verwaltungsbehörde an diese Feststellung gebunden ist.”

Ist der Fall erst einmal vor Gericht gelandet, müssen der Angeklagte und sein Verteidiger alles dafür tun, das Gericht von der Fahreignung des Delinquenten zu überzeugen. Hierzu kann zum Beispiel die freiwillige Teilnahme an einer geeigneten und anerkannten verkehrspsychologischen Schulungsmaßnahme gehören. Um die Bereitschaft von Staatsanwaltschaft und Gericht zu fördern, das Verfahren einzustellen, kann es mitunter sogar ausreichen, an einem speziellen Beratungsprogramm des TÜV für Führerscheininhaber ab 60 oder an einem speziellen Fahrtraining für Senioren teilzunehmen.

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