Zahl der Umweltzonen hat sich verdoppelt
Mit dem heutigen Tag verdoppelt sich beinahe die Zahl der Umweltzonen in deutschen Städten von 12 auf 23. Damit wird der Versuch, das Feinstaubproblem in den Ballungszentren zu entschärfen, immer mehr zur Normalität. “Feinstaub-Teams” der Deutschen Umwelthilfe (DUH) kontrollieren, wie schon zu Jahresbeginn zum Start der ersten Umweltzonen, die Akzeptanz und Einhaltung der Zufahrtsbeschränkungen für Fahrzeuge mit hohem Schadstoffausstoß.
Neue Umweltzonen werden in neun Städten des Ruhrgebiets (Dortmund, Bochum, Duisburg, Essen, Bottrop, Recklinghausen, Oberhausen, Mühlheim an der Ruhr und Gelsenkirchen) sowie in München und Frankfurt am Main eingerichtet. Die Teams der DUH prüfen, ob die Autos korrekt mit Feinstaubplaketten gekennzeichnet sind und wie sich die grüne, gelbe und rote Kennzeichnung prozentual verteilt.
Laut Weltgesundheitsorganisation sterben in Deutschland jährlich 75.000 Menschen an Feinstaub. Die Belastung durch die ultrafeinen Rußpartikel aus dem Straßenverkehr ist in den innerstädtischen Bereichen am höchsten. Umweltzonen sollen dafür sorgen, dass Diesel-PKWs und Nutzfahrzeuge, die bestimmte Mindeststandards bezüglich der Feinstaubemissionen verfehlen, nicht mehr in die Umweltzonen einfahren dürfen. Die hierzu weiterhin berechtigten PKWs müssen dies mit einer grünen, gelben oder roten Feinstaubplakette auf der Windschutzscheibe nachweisen. Andernfalls drohen ein Ordnungsgeld von 40 Euro und ein Punkt in Flensburg.
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