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14th Oktober 2008

Europäische Studie zeigt: Das Auto ist nicht mehr der Deutschen Liebling

Am Vorurteil, die Deutschen würden ein inniges Verhältnis zu ihrem Auto pflegen, scheint wenig dran – zumindest, wenn man nach der Studie “Observatory of lifetyles trends in travel and transports” geht, die das Meinungsforschungsinstitut OpinionWay im Auftrag von durchgeführt hat. Im Juni 2008 wurden europaweit 5.342 Personen, davon 1.025 in Deutschland, über ihre Reise- und Mobilitätsbedürfnisse befragt. Erstaunliches Ergebnis: Nur 77 Prozent der Deutschen besitzen überhaupt ein Auto – die Europaquote liegt bei 85 Prozent.

Deutsche Autobesitzer scheinen auch eher bereit zu sein, ihr Auto aufzugeben und alternative Mobilitätsangebote, wie zum Beispiel , zu nutzen, als ihre europäischen Nachbarn: 18 Prozent der Deutschen erwägen einen solchen Wechsel und nur 14 Prozent der Europäer. Innerhalb der deutschen Bevölkerung sind insbesondere junge, gut verdienende Männer, die in Städten mit mehr als 20.000 Einwohnern leben, zur Aufgabe des eigenen Wagens bereit. Auch Personen, die bereits Erfahrungen mit gesammelt haben, zeigten sich aufgeschlossen gegenüber einem Wechsel des persönlichen Mobilitätskonzeptes. Die Erwartung, dass der Verzicht auf ein eigenes Auto Kosten spart, ist dabei besonders hoch.

66 Prozent der Deutschen haben – gegenüber 62 Prozent der Europäer – schon einmal einen Mietwagen genutzt. 75 Prozent der europäischen und sogar 87 Prozent der deutschen Fahrberechtigten gehen davon aus, in naher Zukunft einen Mietwagen zu nutzen. Dabei geben 44 Prozent der Deutschen an, für ein umweltfreundlicheres Mietauto einen höheren Preis bezahlen zu wollen. Mit 38 Prozent ist das Umweltbewusstsein in Europa weniger stark ausgeprägt.

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7th Oktober 2008

Opel Zafira mit Erdgasturbo feiert beim 5. Internationalen Erdgasfahrertag Weltpremiere

Am 4. Oktober fand in Wiesbaden der 5. Internationale statt. Über 2.500 Besucher trafen sich zum Informationstag rund um die Kraftstoffalternative . Höhepunkt der Veranstaltung war die weltweit erste Präsentation des neuen mit 150 PS starkem . “Wir sind sehr stolz, dass wir unseren Gästen einen Blick auf die nahe Zukunft der bieten konnten”, freut sich Birgit Maria Wöber, Organisatorin des Erdgasfahrertages. “Opel war es wichtig, das Fahrzeug direkt bei seinen Kunden, den Erdgasfahrern, zu präsentieren.”

Neben Volkswagen mit dem VW Passat TSI EcoFuel setzt damit der zweite Automobilhersteller im Erdgassegment auf die Turbotechnologie. Beide Hersteller planen, die Modelle bereits Anfang 2009 auszuliefern. “Mit dem neuen setzen wir unsere Strategie konsequent fort, besonders verbrauchs- und damit auch schadstoffarme Erdgasfahrzeuge anzubieten, ohne dabei auf Leistung und Fahrspaß zu verzichten”, betont Alf Mischlich, Marketing-Leiter bei Opel. “Mit rund 15.000 verkauften Fahrzeugen führt der Zafira CNG das -Segment in Deutschland an. In Europa verkaufte Opel über 55.000 Erdgasfahrzeuge seit Aufnahme der Produktion im Jahr 2001.”

Bilder zum 5. Internationalen Erdgasfahrertag finden Sie unter www.erdgasfahrertag.de. Informationen zu Erdgasfahrzeugen und dem Kraftstoff Erdgas gibt es auf dem neutralen Verbraucherportal www.gibgas.de.

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1st Oktober 2008

Zahl der Umweltzonen hat sich verdoppelt

Mit dem heutigen Tag verdoppelt sich beinahe die Zahl der Umweltzonen in deutschen Städten von 12 auf 23. Damit wird der Versuch, das Feinstaubproblem in den Ballungszentren zu entschärfen, immer mehr zur Normalität. “-Teams” der Deutschen Umwelthilfe (DUH) kontrollieren, wie schon zu Jahresbeginn zum Start der ersten Umweltzonen, die Akzeptanz und Einhaltung der Zufahrtsbeschränkungen für Fahrzeuge mit hohem Schadstoffausstoß.

Neue Umweltzonen werden in neun Städten des Ruhrgebiets (Dortmund, Bochum, Duisburg, Essen, Bottrop, Recklinghausen, Oberhausen, Mühlheim an der Ruhr und Gelsenkirchen) sowie in München und Frankfurt am Main eingerichtet. Die Teams der DUH prüfen, ob die Autos korrekt mit Feinstaubplaketten gekennzeichnet sind und wie sich die grüne, gelbe und rote Kennzeichnung prozentual verteilt.

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26th September 2008

Winterreifen ContiWinterContact von Continental mit Bestnoten

Die Winterreifen von Continental haben bei den diesjährigen Wintertests Bestnoten erreicht. Die Modelle , TS 810 und TS 830 wurden unter anderen von ADAC, Stiftung Warentest, AutoBild und auto motor und sport mit über 60 Wettbewerbsreifen verglichen. Das Ergebnis: Die wurden in den sicherheitsrelevanten Kategorien mit den Noten “sehr empfehlenswert”, “vorbildlich” oder “gut” bewertet. Insbesondere das ausgezeichnete Fahrverhalten auf nasser Fahrbahn wurde von allen Testredaktionen hervorgehoben. Als Entscheidungshilfe für die Reifenwahl im Herbst möchten wir die Testergebnisse kurz vorstellen.

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Der ADAC hatte den neuen ContiWinterContact TS 830 für Felgen mit Größen zwischen 15 und 16 Zoll im Test. Dabei erreichte die Winterreifen-Neuentwicklung aus dem Stand heraus den zweiten Platz und die Bestnote “sehr empfehlenswert”, die Stiftung Warentest bewertete den ContiWinterContact TS 830 ebenfalls mit Platz zwei und “gut”. Im Test waren insgesamt 19 Reifenmodelle vertreten. In den Testberichten wurde der ContiWinterContact TS 830 als sehr ausgewogen mit Bestnoten auf nasser Fahrbahn, Eis und Schnee bewertet.

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Der ContiWinterContact TS 810 eignet sich für PKWs ab der Mittelklasse und trat bei der Redaktion von auto motor und sport zum Test an. Die Fachleute aus Stuttgart kamen bei dem Premium-Winterreifen von Continental zum Ergebnis “sehr empfehlenswert”. Bei der AutoBild vergaben die Redakteure ebenfalls die Höchstnote “VorBildlich”. Beide Redaktionen testeten insgesamt 20 Reifenmodelle. Dem ContiWinterContact TS 810 wurden gute Traktion und kurze Bremswege auf Schnee sowie ausgewogene Fahreigenschaften auf nassen und trockenen Straßen attestiert.

ContiWinterContact TS 800:

Beim Test der großen europäischen Automobilclubs hat auch der ContiWinterContact TS 800 sehr gut abgeschnitten. Er wurde Testsieger bei der Stiftung Warentest und erreichte bei ADAC, ÖAMTC (Österreichischer Automobil-, Motorrad- und Touring Club) und TCS (Touring Club Schweiz) den zweiten Platz unter insgesamt 21 Wettbewerbern. Der ContiWinterContact TS 800 wurde als sehr ausgewogen mit Bestnoten auf nasser Fahrbahn sowie besonders griffig auf Schnee und Eis charakterisiert.

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23rd September 2008

Änderungen in den Typklassen der KFZ-Versicherung

Bei 28 Prozent aller PKWs ändert sich laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft die Einstufung in der KFZ-Haftpflichtversicherung um eine Typklasse, etwa zwei Prozent werden sogar um mehr als eine Stufe verändert eingestuft. In der Vollkaskoversicherung gibt es insgesamt 35,7 Prozent Umstufungen. Hiervon werden rund 70 Prozent einer niedrigeren und damit günstigeren Typklasse zugeordnet. In der Teilkasko werden 36,7 Prozent umgestuft, rund 85 Prozent profitieren von einem Wechsel in eine niedrigere Typklasse.

In der KFZ-Haftpflichtversicherung gibt es insgesamt 16 Typklassen, in der Vollkaskoversicherung 25, in der Teilkaskoversicherung 24. Wolfgang Schütz, Vorstandsmitglied des unabhängigen Versicherungsvergleichsportals Aspect Online: “Die Statistiken für die insgesamt rund 19.000 Automodelle werden mittels der aktuellen Daten der Schadenentwicklung jedes Jahr erstellt. Die neuen Typklassen können sofort angewendet werden, bei laufenden Verträgen werden sie im Normalfall ab dem 1. Januar 2009 wirksam.”

Ein Vergleich der KFZ-Versicherungen lohnt sich auf jeden Fall: Zwar treten die neuen Typklassen bereits zum 1. Oktober in Kraft, doch die ggf. veränderten Versicherungsprämien bekommen die Kunden erst Anfang 2009 zu spüren, da sich die Versicherungsverträge in den meisten Fällen nach dem Kalenderjahr richten. Es bleibt also Zeit über den Wechsel in eine günstigere Versicherung nachzudenken: Wer seine KFZ-Versicherung zum 1. Januar 2009 wechseln will, muss seine alte bis zum 30. November 2008 kündigen. Wolfgang Schütz: “Hier bietet sich dem Fahrzeughalter die Möglichkeit, mit einem Vergleich und einem Neuabschluss bis zu 500 Euro zu sparen.”

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2nd September 2008

Skoda bringt vier Roomster-Sondermodelle heraus

Der tschechische Autohersteller Skoda schnürt vier attraktive Ausstattungspakete für den Roomster. Die Roomster-Sondermodelle bieten beachtliche Preisvorteile von bis zu 1.390 Euro im Vergleich zu adäquat ausgestatteten Serienfahrzeugen. Wir möchten Ihnen die vier Sondermodelle kurz vorstellen:

Das Sondermodell verfügt serienmäßig über die Klimaanlage Climatic, das Musiksystem Beat und elektrische Fensterheber im Vorderbereich. Käufer profitieren bei diesem Modell von 1.390 Euro Preisvorteil.

Der bietet Annehmlichkeiten wie die Klimaanlage Climatronic, Parksensoren hinten, eine schwarze Dachreling, getönte Heck- und Seitenscheiben, beheizbare Vordersitze und einen höhenverstellbaren Beifahrersitz. Dazu gibt es das Ausstattungspaket “Ablage Plus” (u.a. Ablagefächer unter den Vordersitzen). Käufer sparen bis zu 1.160 Euro.

Zusätzlich zur Ausstattungslinie Comfort verfügt der über 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, Climatronic-Klimaanlage, das Ausstattungspaket “Kurven- und Abbiegelicht” (u.a. Nebelscheinwerfer mit integriertem Abbiegelicht) sowie ein Panoramadach. Preisvorteil: Bis zu 1.220 Euro.

Der bietet die gleichen Ausstattungsmerkmale wie der Roomster Comfort Plus Edition, verzichtet allerdings auf die Leichtmetallfelgen. Gegenüber einem vergleichbar ausgestatteten Roomster Scout spart der Käufer bis zu 1.050 Euro.

Für alle Modelle stehen außerdem zahlreiche optionale Ausstattungsdetails zur Verfügung.

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1st September 2008

Bei Autowerbung drohen zusätzliche GEZ-Gebühren

Ein Privatmann hatte großflächig auf seinem privaten PKW Werbung für die Uhren- und Schmuckwerkstatt seiner Ehefrau angebracht. Außendienstmitarbeiter der GEZ entdeckten die Werbung und sendeten dem Mann einen Gebührenbescheid für das gewerblich genutzte Autoradio zu. In einer anschließenden Klage machte der Autohalter vergeblich geltend, dass das Fahrzeug privat genutzt würde. Andere, vergleichbare Fahrzeughalter, die auf ihren Autos Werbung für Diskotheken, Kneipen oder Autohäuser machen, würden schließlich auch nicht zur Gebührenerstattung herangezogen.

Die 4. Kammer des Verwaltungsgerichts Mainz gab der GEZ recht. Der Gebührenbescheid wurde damit begründet, dass durch die Werbeaufschrift eben keine rein private Nutzung des Kraftfahrzeugs des Klägers vorliege. Nur bei einer rein privaten Nutzung wäre das Autoradio ein gebührenfreies Zweitgerät. Es komme dabei nicht auf den Umfang der nicht privaten Nutzung an. Auch wenn die nicht private Nutzung sehr gering sei, falle eine Rundfunkgebühr für das Autoradio an. Beim Kläger liege wegen der Werbung für das Geschäft der Ehefrau eine teilweise geschäftliche Nutzung des KFZ vor. Werbung für ein Geschäft sei wie die Geschäftstätigkeit selbst zu behandeln und damit nicht privat. Der Kläger habe davon auch einen Vorteil. Die Förderung des Geschäfts der Ehefrau komme letztendlich auch ihm zugute.

Aufkleber oder ähnliches mit Hinweisen auf Diskotheken, Kneipen oder Autohäuser seien mit der Werbung auf der Heckscheibe des Kraftfahrzeugs des Klägers nicht vergleichbar. In der Regel seien sie viel kleiner. Außerdem hätten sie nicht zum Ziel, deren Geschäfte zu fördern. Sie erfüllten vielmehr die Funktion einer privaten Empfehlung von Kunde zu Kunde. Schließlich sei kein Vorteil auf Seiten des Kraftfahrzeughalters erkennbar.

Rechtsanwalt Dominic Döring aus Gießen warnt: Nach der Urteilsbegründung des Gerichts dürfen nun alle Mitarbeiter von Diskotheken, Kneipen aber auch Supermärkten oder Discountern, die von Ihren Arbeitgebern nahegelegt bekommen, einen Aufkleber ihres Unternehmens auf dem privaten KFZ gut sichtbar zu platzieren, sich vor den Außendienstmitarbeitern der GEZ hüten. Eindeutiges Ziel dieser Werbung ist es, das Geschäft des Arbeitgebers zu fördern. Der Vorteil für den Kraftfahrzeughalter liegt in dem Erhalt und der Sicherung des eigenen Arbeitsplatzes.

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22nd August 2008

Skoda Fabia Super 2000 vor erstem Auftritt im Motorsport

Der , derzeit in der Entwicklung nach dem Reglement der Klasse Super 2000, wird an diesem Wochenende im Rahmen der , dem bedeutendsten tschechischen Meisterschaftslauf, seinen ersten Auftritt im Motorsport erleben. “Für uns ist dieser Einsatz eine gute Gelegenheit, den Fabia Super 2000 und seine neu entwickelten Komponenten unter echten Wettbewerbsbedingungen zu testen”, sagt Michal Hrabanek, der Leiter von Skoda Motorsport. “wir wollen dabei nicht nur mit unseren Importeuren zusammenarbeiten, sondern den Wagen auch privaten Teams anbieten.”

Der erste öffentliche Einsatz des Fabia Super 2000 ist vorläufiger Höhepunkt in dessen Entwicklung, für die seit Februar dieses Jahres mit insgesamt drei Prototypen mehr als 5000 Testkilometer absolviert wurden. Neben dem mehrfachen tschechischen Champion , der den Wagen auch bei der Barum Rallye fahren wird, brachten auch das skandinavische Schotter-As und Ex-Weltmeister ihre Erfahrungen mit in das Projekt ein.

Dem Reglement der FIA für die Klasse Super 2000 entsprechend ist der neue Skoda Fabia Super 2000 mit einem Vierzylinder-Saugmotor auf der Basis des Zweiliter-FSI-Serientriebwerks des Octavias ausgerüstet. Der Allradantrieb mit mechanischen Front-, Zentral- und Hinterachsdifferentialen wurde in Zusammenarbeit mit der britischen Spezialfirma X-Trac entwickelt. Das Sechsganggetriebe wird sequentiell geschaltet. Während die Asphaltversion des Fabia Super 2000 1150 Kilogramm auf die Waage bringen wird, wiegt die Rallye-Variante 1200 Kilogramm.

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21st August 2008

Internet spielt beim Autokauf eine immer wichtigere Rolle

Immer mehr Menschen nutzen das Internet zum Einkauf, Informationsbeschaffung und Kommunikation. Natürlich verschließt sich auch die Automobilbranche nicht diesem Trend. Die Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (AGOF) stellt fest: „Egal ob online oder offline – das Auto ist des Deutschen liebstes Kind. Dabei machen die Deutschen keinen Unterschied zwischen Gebraucht-, Neu- oder . Auch in diesem Bereich ist das Internet für viele ein wichtiges Informations- und Bezugsmedium.“ Das bestätigen die Ergebnisse der aktuellen AGOF-Sonderauswertung „Automobil“: 37,7 Prozent der Internetnutzer interessieren sich für Autos, 48,2 Prozent haben schon einmal Informationen rund um Autos online gesucht und 12,2 Prozent haben bereits Autos im Internet gekauft bzw. gemietet.

Das Internet eigne sich auch als ergänzender Distributionskanal – besonders für Gebraucht- und Mietwagen. 25,3 Prozent der Personen, die sich im Internet über Autos informieren, kaufen entsprechende Produkte auch im Internet. Insbesondere bei Gebraucht- und Mietwagen erweise sich das Internet als guter Distributionskanal: 2,55 Millionen bzw. 2,38 Millionen Menschen nutzten die Online-Einkaufs- bzw. Buchungsmöglichkeiten.

Björn Kießwetter, Gebrauchtwagenexperte bei dem Beratungsunternehmen International Car Concept (ICC), warnt jedoch davor, ausschließlich auf das Internet zu setzen: „Das Internet sollte insbesondere für die Preisfindung und als Vorinformation aktiv genutzt werden. So kann der Gebrauchtwagenkäufer in den Preisverhandlungen besser bestehen. Allerdings ist die ‚Live-Betrachtung’ des Wunschfahrzeugs vor Ort beim Händler gerade bei älteren Fahrzeugen unabdingbar, da es sich bei Gebrauchtwagen um Unikate handelt.“ Die Kurzbeschreibungen, die man auf den Auto-Portalen vorfindet, könnten nie den Zustand des Fahrzeuges vollumfänglich wiedergeben. „Das Internet ersetzt eben nicht den Händler des eigenen Vertrauens, der mit echter Beratungskompetenz punktet.“

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20th August 2008

Autobranchenexperte: “Chrysler wird verschwinden”

In 10 bis 20 Jahren werden ein indischer und zwei chinesische Autobauer neben Toyota, Hyundai Kia, Volkswagen, GM und Ford zu den dominierenden Herstellern der Welt gehören. Dies mutmaßt zumindest Branchenkenner Ralf Kalmbach von der Unternehmensberatung Roland Berger. Im Interview mit dem Technologiemagazin “Technology Review” (Ausgabe 9/2008) stellt er außerdem die These auf, dass der Autokonzern Chrysler in den nächsten Jahren verschwunden sein wird.

Mit dem Eintritt von Herstellern aus Entwicklungsländern in den Automobilbau hat sich die Branche grundlegend verändert. Der indische Autohersteller Tata zeigt mit seinem Nano, dass ein Auto mit überschaubarer Grundfunktionalität und wenig Komfort nur 1700 Euro kosten muss. Produktionskosten spart Tata durch den Einsatz von einfacher Technik. Zudem greift das Unternehmen ausschließlich auf Komponenten zu, die von Zulieferern entwickelt wurden. Allerdings gibt es bei der Sicherheit große Abstriche. “Ein Tata Nano ersetzt ja nicht einen VW Polo, sondern ein Zwei- oder Dreirad.”, argumentiert Ralf Kalmbach.

Die Kosteneffizienz des indischen Herstellers hat Konsequenzen für die etablierte Autoindustrie. Viele Kunden sind nicht mehr bereit, eine hohe Summe für ein Auto zu zahlen. “In der Vergangenheit wurden zwar die Zulieferer geknebelt, aber der Gesamtprozess nicht optimiert. Jetzt können die etablierten Hersteller von den Billigproduzenten lernen, dass sie nicht mehr alles neu machen müssen – stattdessen können sie Standards übernehmen und dort Ressourcen einsparen, wo ohnehin ein Zulieferer die Entwicklung macht.”

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