12th April 2010

Sommerreifen – Tipps für den Wechsel

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Richtiger Zeitpunkt für Sommerreifen

“Von O bis O – von Oktober bis Ostern” lautet eine beliebte Regel für Winterreifen. Jetzt, in den Wochen um Ostern wechseln viele Autofahrer von den Winter- auf die Sommerreifen und nutzen die Gelegenheit, nicht nur Reifen und Felgen, sondern auch dem ganzen Wagen eine wenig Pflege zukommen zu lassen.

Außerdem sollten Sie jetzt einige sicherheitsrelevante Punkte wie etwa die Profiltiefe der Reifen überpürfen.

Der Gesetzgeber schreibt eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Milimetern vor. Experten wie die des ADACs raten allerdings zu mindestens 3 Milimetern, um auf der sicheren Seite zu sein. Der Reifenwechsel im Frühjahr ist der perfekte Zeitpunkt, um das Profil der abmontierten Winterreifen bzw. der neu aufgezogenen Sommerreifen zu checken. Im Autozubehör- oder Reifenhandel erhalten Sie Messschieber, mit denen sich die Profiltiefe leicht messen lässt. Noch einfacher geht es mit einem Ein-Euro-Stück, denn der Rand aus einer Nickel-Messing-Legierung ist knapp über 3 Milimeter breit. Lässt sich der Rand der Münze komplett im Profil versenken, ist die Tiefe noch ausreichend. Wenn Sie feststellen, dass die Profiltiefe der Winterreifen nicht mehr ausreicht, sollten Sie jetzt schon über die Neuanschaffung für den nächsten Winter denken. Damit ersparen Sie sich eventuelle Engpässe und lange Wartezeiten in den Autowerkstätten, wenn im Herbst die Temperaturen sinken. Sind Ihre Winterreifen auf eigene Felgen aufegzogen, ist es ratsam, mit der Entsorgung zu warten, denn wenn Sie die Felgen mit den aufgezogenen Reifen einlagern, wird der Felgenrand geschützt und über den Sommer nicht beschädigt.

Das richtige Einlagern der Winterreifen

Das perfekte Reifenlager ist dunkel, trocken, kühl und ohne chemische oder mechanische Beeinflussung. Dr. Bernd Löwenhaupt, Entwicklungschef bei , rät: “Winterreifen ohne Felge lagert man am besten senkrecht stehend ein. Auf Felgen aufgezogene Reifen kommen am besten liegend über den Sommer.” Den alten Ratschlag, stehend gelagerte Reifen im Monatsrhythmus zu drehen, entkräftet Löwenhaupt: “Markenreifen moderner Bauart kann man getrost unberührt lassen – die Konstruktion ist heute in aller Regel so stabil, dass sie sich während der Lagerung nicht verformt.” Aber bevor es für die Winterreifen in die verdiente Sommerpause geht, sollten Sie die Position der Pneus schon vor der Demontage mit Keide kennzeichnen – zum Beispiel VL für “vorne links” oder “HL” für “hinten links”. Nutzen Sie die Gelegenheit zudem um die Reifen von Dreck und Streusalz zu befreien, denn diese Verschmutzungen können durchaus zu vorzeitigen Alterserscheinungen führen. Auch im Profil eingeklemmte Splitreste und kleine Steine sollten vorsichtig mit einem nicht zu scharfen Gegenstand entfernt werden.

Wenn Sie sowieso gerade dabei sind, sich ein wenig um Ihr Auto zu kümmern, dann prüfen Sie doch auch einmal den Zustand der Scheibenwischblätter und säubern Sie die Scheiben von innen und außen, um auch bei der im Frühling tiefstehenden Sonne klare Sicht zu haben. Außerdem ist ein Check von Motoröl- und Kühlwasserstand sillvoll. Lässt man den Reifenwechsel in einer Werkstatt durchführen, können die Profis gleich einen Blick auf die Radkästen und -aufhängungen samt Bremsen werfen. Hier können Sie die Winterreifen oftmals auch gegen eine geringe Gebühr fachgerecht einlagern lassen. Das spart Platz und Mühe.

Quelle:  Goodyear Dunlop Tires Germany GmbH
Bild: obs/Dunlop Reifen GmbH

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