Ihre Autowerkstatt wird’s schon richten
Prüfer kommt für die Hauptuntersuchung in die Autowerkstatt
Um den Besuch in einer Autowerkstatt kommt kein Autofahrer herum. Selbst wer einen schicken Neuwagen fährt, sollte in regelmäßigen Abständen bei seiner Autowerkstatt vorbei schauen, um die Inspetktionstermine wahrzunehmen. Spätestens jedoch alle zwei Jahre steht in Deutschland die Hauptuntersuchung (HU), oft einfach nur TÜV genannt, an. Die ist für alle Autos, die in der Bundesrepublik zugelassen sind, Pflicht. HU und ASU werden deutschlandweit von amtlich anerkannten Prüfstellen wie beispielsweise TÜV Süd, DEKRA, TÜV Nord, GTÜ, TÜV Rheinland oder KÜS durchgeführt. Pkws können direkt bei diesen Institutionen vorgeführt werden – viele Autofahrer nutzen allerdings auch den Service ihrer Autowerkstatt: Mitarbeiter der Prüfstellen besuchen in regelmäßigen Abständen Werkstätten und nehmen die Untersuchungen gleich vor Ort vor. Das hat den Vorteil, dass eventuelle Mängel schon im Vorfeld beseitigt werden können oder eben spätestens direkt nach der Prüfung. Hier gibt es keinen Unterschied zwischen Vertrags- oder freien Autowerkstätten – beide werden gleichermaßen von den Prüfern besucht.
Vertrags- oder freie Autowerkstatt?
Problematischer kann das Verhältnis von Vertrags- und freien Autowerkstätten jedoch bei Inspektionen werden. Regelmäßige Inspektionen sind die Grundvoraussetzung für die Garantie, die den Kunden üblicherweise zwei Jahre lang gewährt wird. Im Grunde steht es Pkw-Besitzern frei, in welcher Autowerkstatt sie ihre fälligen Inspektionen durchführen lassen. Entscheiden sie sich allerdings für die oftmals günstigere freie Autowerkstatt, kann es im Fall der Fälle zu Schwierigkeiten kommen. Folgendes Szenario: Inspektion und fälliger Ölwechsel wurden in einer freien Autowerkstatt durchgeführt, kurze Zeit später: Motorschaden! Obwohl sich der Pkw noch in der Garantiezeit befindet und alle verlangten Inspektionen durchgeführt wurden, darf der Hersteller die Kostenübernahme für den Motorschaden ablehnen – das ist sein Recht. Der Garantieanspruch ist damit dahin. Ein guter und im Ernstfall Kosten sparender Rat: Lassen Sie Inspektionen und Reparaturen in der Garantiezeit vom Vertragspartner in einer autorisierten Autowerkstatt durchführen. So sind Sie im Falle eines Schadens auf der sicheren Seite und stehen bei eventuellen Streitigkeiten um eine Kostenübername nicht vor unnötigen Schwierigkeiten.
Kundenbindung in einer Autowerkstatt
Für welche Autowerkstatt Sie sich entscheiden ist allerdings nicht zuletzt Vertrauens- und Gefühlssache. Natürlich ist der Preis nicht ganz unwichtig bei der Wahl der Autowerkstatt, oft bleiben Pkw-Halter einer Werkstatt jedoch treu, da sie sich hier gut aufgehoben und verstanden fühlen. Das gute persönliche Verhältnis zwischen Mitarbeitern der Autowerkstatt und dem Kunden in Kombination mit handwerklicher Meisterarbeit ist meist das sicherste Kundenbindungsmittel. Denn: Qualität ist, wenn der Kunde wieder kommt – nicht die Ware.
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