Das Auto ist hierzulande das Transportmittel Nummer eins, wenn es um die Fahrt in den Urlaub geht. Auch in diesem Jahr werden wieder rund 70 Prozent der Deutschen mit dem eigenen Fahrzeug in den Sommerurlaub aufbrechen, wie aus einer Umfrage hervorgeht. Die Vorteile des eigenen Pkws als Transportmittel liegen auf der Hand: mit dem eigenen Auto ist man flexibel und kann eine Menge Gepäck transportieren. Bevor die langersehnte Ferienreise allerdings beginnen kann, sollte das eigene Fahrzeug erst einmal urlaubstauglich gemacht werden.
Fahrzeugcheck vor der Reise
Ganz gleich ob kurze oder lange Fahrstrecke – vor jeder Autoreise sollte das Reisegefährt gründlich auf Herz und Nieren untersucht werden. Gecheckt werden sollten vor Reiseantritt die Füllstände und das Alter aller Fahrzeugflüssigkeiten. Ob Brems- und Kühlflüssigkeit sowie Motor- und Getriebeöl im Fahrzeug noch ausreichend vorhanden sind, kann jeder Autobesitzer ganz leicht selbst überprüfen und gegebenenfalls bei Bedarf die Flüssigkeiten nachfüllen. Auch die Reifen sollten vor der Reise einer gründlichen Inspektion unterzogen werden. Alle Reifen sollten eine Profiltiefe von mindestens drei Millimetern aufweisen und auch der Reifendruck sollte den geltenden Mindestvorgaben entsprechen. Wer viel Reisegepäck einplant, sollte den Reifendruck an der nächsten Tankstelle lieber noch ein wenig erhöhen. Weiterhin überprüft werden sollten zudem die Batterie, der Luftfilter, der Auspuff sowie die Beleuchtung des Wagens. Um vor der Reise alle möglichen Risiken eines Fahrzeugschadens weiträumig einzuschränken, ist vor Urlaubsbeginn ein Inspektionstermin in der Autowerkstatt empfehlenswert. Viele Kfz-Werkstätten bieten so einen Fahrzeugcheck in der Ferienzeit zu gesonderten Konditionen an.
Sicher packen und beladen
Auch das Packen und Beladen des Fahrzeugs mit Gepäck sollte wohl überlegt sein, um unnötigen Stress zu vermeiden und sicher an den Urlaubsort zu gelangen. Wer mit Kind und Kegel im eigenen Pkw in die Ferien aufbricht, kennt mit Sicherheit folgendes Problem: möglichst alles soll mit, niemand möchte auf seine Sachen verzichten. Doch beim Verstauen von Koffern, Taschen und Co. im Auto ist Vorsicht geboten.
Beim Beladen von Kofferraum und Autodach sollte die vorgeschriebene maximale Dachlast unbedingt eingehalten werden. Denn durch zu viel Gewicht in Form von Reisegepäck verändern sich die Fahreigenschaften des Autos deutlich, das Fahrzeug wird vor allem bei höheren Geschwindigkeiten wesentlich schwieriger kontrollierbar. Wer mit Übergepäck im Straßenverkehr unterwegs ist, kann so schnell zur Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer werden. Zudem müssen “Gewichts-Sünder” mit Bußgeldern von bis zu 60 Euro rechnen.
Generell gilt beim Packen im Kofferraum: schwere Gepäckstücke gehören nach unten, leichteres Reisegepäck nach oben. Alle losen Gepäckstücke sollten mit Gurten gesichert und fest verstaut werden, damit sie sich bei plötzlichen Bremsmanövern nicht in gefährliche Geschosse verwandeln. Bei kleineren Kofferräumen kann eine Dachbox auf dem Fahrzeugdach zusätzlichen Stauraum schaffen.
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