20th Dezember 2007

ADAC: Spritpreise in den Wintersportländern

Die für Winterurlauber sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. Der rät Reisenden, sich vorher zu überlegen, in welchem Land sie die ansteuern: Die Kraftstoffpreise in den europäischen Wintersportländern variieren beim um bis zu 35 Cent pro Liter, beim um bis zu 31 Cent pro Liter.

Den günstigsten Diesel Urlauber wie bereits 2006 in Slowenien (1,05 Euro pro Liter), auch Superbenzin ist dort am preiswertesten (1,03 Euro pro Liter). Wer in Italien seine Winterferien verbringt, sollte in Österreich einen Tankstopp einlegen: Italien ist sowohl beim Superbenzin (1,37 Euro pro Liter) teuer als auch beim Diesel (1,36 Euro pro Liter). Beim Superbenzin führt Deutschland mit 1,38 Euro pro Liter die Sprit-Hitliste an, auch der Dieselpreis ist mit 1,29 Euro pro Liter überdurchschnittlich hoch. In Frankreich ist Diesel etwas günstiger (1,21 Euro pro Liter), aber Superbenzin mit 1,34 Euro pro Liter vergleichsweise teuer. In Österreich hingegen kostet nur 1,21 Euro, Diesel 1,18 Euro pro Liter.

In Polen wurde Super im Jahresverlauf um 26 Cent teurer, auch der Dieselpreis stieg um 18 Cent. Den geringsten Preisanstieg beim Diesel verzeichnet die Schweiz (Anstieg um 10 Cent pro Liter). In Slowenien stieg der Preis für Superbenzin nur um sechs Cent.

Die ADAC-Übersicht zeigt die derzeitigen Durchschnittspreise (gerundet) für bleifreies Eurosuper und Diesel in den mitteleuropäischen Wintersportländern (in Klammern die Preise vom Dezember 2006):

Land, Super bleifrei (95 Oktan), Diesel

Deutschland: 1,38 Euro (1,17), 1,29 Euro (1,01)
Frankreich: 1,34 Euro (1,17), 1,21 Euro (1,03)
Italien: 1,37 Euro (1,23), 1,36 Euro (1,16)
Österreich: 1,21 Euro (1,03) , 1,18 Euro (0,99)
Polen: 1,22 Euro (0,96), 1,15 Euro (0,97)
Schweiz: 1,08 Euro (0.98), 1,17 Euro (1,07)
Slowakei: 1,18 Euro (1,04), 1,23 Euro (1,08)
Slowenien: 1,03 Euro (0,97), 1,05 Euro (0,94)
Tschechien: 1,14 Euro (1,02), 1,15 Euro (1,01)

Quelle: adac.de

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19th Dezember 2007

ÖAMTC-Crashtest: Renault Laguna und Mercedes C-Klasse reihen sich in der Mittelklasse ganz oben ein

Im aktuellen des Österreichischen Automobil- Motorrad- und Touring Clubs wurden wieder acht Fahrzeuge im Dienste der Sicherheit zu Schrott gefahren. Drei Pkw der Mittelklasse ( Laguna, C-Klasse, V70 ), drei Kleinwagen ( 2, For Two, Materia) und jeweils ein Auto der Kompaktklasse ( Civic) und aus dem Off-Road Segment ( X-Trail) mussten ihre Front- und Seitensicherheit in der -Crashtestserie beweisen. “Alle drei Mittelklasse-Pkw und ein Kleinwagen erhielten dabei fünf Sterne”, sagt Max Lang -Cheftechniker.

Der neue Renault Laguna und die Mercedes C-Klasse sicherten sich mit insgesamt 36 von 37 möglichen Punkten, das entspricht fünf EuroNCAP-Sternen, einen Spitzenplatz in der Mittelklasse. Beide mussten nur jeweils einen Punkt Abzug hinnehmen. Den letzten Platz belegt der Kleinwagen Daihatsu Materia mit nur 27 Punkten. “Die Ergebnisse haben wieder gezeigt, dass in allen Fahrzeugklassen sichere Autos zu haben sind”, erklärt der ÖAMTC-Cheftechniker.

Die Ergebnisse im Detail:

* Mittelklasse (Frontsicherheit/Seitensicherheit/Seatbelt-Reminder)
Renault Laguna 2007 (16 Punkte/17 Punkte/3 Punkte) Mercedes C-Klasse 2007 (15 Punkte/18 Punkte/3 Punkte) Volvo V70 (15 Punkte/17 Punkte/2 Punkte)

* Kompaktklasse (Frontsicherheit/Seitensicherheit/Seatbelt-Reminder)
Honda Civic (12 Punkte/17 Punkte/3 Punkte)

* Kleinwagen (Frontsicherheit/Seitensicherheit/Seatbelt-Reminder)
Mazda 2 2007 (16 Punkte/17 Punkte/2 Punkte) Smart For Two (13 Punkte/14 Punkte/1 Punkt) Daihatsu Materia (10 Punkte/15 Punkte/2 Punkte)

* Off-Road Fahrzeuge (Frontsicherheit/Seitensicherheit/Seatbelt-Reminder)
Nissan X-Trail (9 Punkte/18 Punkte/3 Punkte)

Nähere Infos unter www.oeamtc.at/crashtest.

Quelle: oeamtc.at 

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19th Dezember 2007

ADAC-Stauprognose für Weihnachten und Silvester 2007

Vor dem Weihnachts- und dem Silvester-Wochenende erwartet der dichten Reiseverkehr, da die Schüler in allen Bundesländern dann Weihnachtsferien haben. Vor allem am Freitagnachmittag, 21. Dezember sowie am Samstag, 22. Dezember, dürfte es auf den Autobahnen voll werden.

Während es am Heiligabend und am ersten Weihnachtsfeiertag ruhig bleiben wird, sind am zweiten Weihnachtsfeiertag bereits wieder die Skifahrer in die Wintersportgebiete unterwegs. Auch das Silvester-Wochenendewird nicht staufrei bleiben, das wird vor allem am Samstag, 29. Dezember, zu spüren sein. Dann ist auch schon mit Rückreiseverkehr zu rechnen. Auf diesen Autobahnen herrscht an beiden Wochenenden Staugefahr:

  •  A 1 / A 7 Großraum Hamburg

  • A 1 Hamburg – Bremen – Köln

  • A 2 Oberhausen – Dortmund – Hannover

  • A 3 Oberhausen – Frankfurt – Nürnberg

  • A 5 Frankfurt – Karlsruhe – Basel

  • A 6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg

  • A 7 Würzburg – Kempten

  • A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg

  • A 9 Berlin – Nürnberg – München

  • A 99 Umfahrung München

  • A 93 Inntaldreieck – Kufstein

  • A 95 / B 2 München – Garmisch-Partenkirchen

Im Ausland wird man ebenfalls nicht um Staus herumkommen. Besonders belastet werden natürlich die Routen in die Wintersportgebiete der Alpen sein. In Österreich wird es abschnittsweise auf Tauern-, Inntal- und Brennerautobahn nur langsam vorangehen. Ebenso auf der Fernpassroute und den wichtigsten Bundesstraßen in Vorarlberg, Tirol und im Salzburger Land. Viel Verkehr ist auch auf der Schweizer Gotthardroute und der italienischen Brennerstrecke angesagt.

Quelle: adac.de 

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14th Dezember 2007

Licht-Test 2007: 35 Prozent Mängelquote ist alamierend

Bei den Licht-Test-Überprüfungen im Oktober wurden an jedem dritten Pkw Lichtmängel festgestellt. Auf den Pkw-Bestand hochgerechnet sind bei einer Mängelquote von 35 Prozent rund 16 Millionen Fahrzeuge betroffen. „Das ist eine alamierende Zahl, von der eine hohe Verkehrsgefährdung ausgeht,“ resümierte Kurt Bodewig (MdB), Präsident der Deutschen Verkehrswacht. Sozusagen als ob man mit verbundenen Augen Auto fahren würde.

In den vergangenen Jahren ist die nahe bei 40 Prozent liegende Mängelquote bei der Pkw-Beleuchtung zwar gesunken. So das Fazit der Ergebnisse der Beleuchtungsaktion vom Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) und der Deutschen Verkehrswacht (). Allerdings nach wie vor sind die Autofahrers Stiefkind: Auch wenn die Anzahl der Pkw mit defekten Scheinwerfern um sechs Prozentpunkte gefallen ist, sind die Frontlichter mit einer Quote von 23 Prozent weiterhin ganz oben auf der Mängelliste. Davon sind immerhin acht Prozent der Pkw „blind“ unterwegs. Besser als im Frontbereich des Autos steht es um die rückwärtige Beleuchtung, deren Mängelquote von elf Prozent jedoch um einen Prozentpunkt höher liegt als 2006. Rund fünf Prozent der Autofahrer fahren mit defektem . Die DVW gibt abschließend nützliche Tipps für den Alltag:

• Schmutz auf den Scheinwerfern kann 60 Prozent der Leuchtkraft kosten, Streulicht blendet den Gegenverkehr. Die Leuchten sollten regelmäßig gereinigt werden, bei Regen- oder Schneefall ist das schon nach einer halben Stunde Fahrt notwendig.
• Scheinwerfer regelmäßig auf winzige Einschlagsstellen überprüfen, da eindringende Feuchtigkeit die Lichtanlage beschädigt
• Schwere Lasten im Auto lassen die Scheinwerfer nach oben „schielen“, das blendet den Gegenverkehr, deshalb die Leuchtweitenregulierung benutzen
• Frische Wischer und eine saubere Windschutzscheibe sorgen für besseren Durchblick. Schmutz auf der Scheibe streut das Licht und blendet den entgegenkommenden Verkehr.

Quelle: dvw-ev.de 

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12th Dezember 2007

Hände weg von gebrauchten Winterreifen

Wenn es die ersten Engpässe bei gibt und der Wunschreifen nicht mehr verfügbar ist, kaufen manche . “Der Reifen ist wie ein Elefant, er merkt sich alles und vergisst nichts”, warnt der Reifenexperte Friedrich Eppel vom Österreichischen Automobil-, Motorrad- und Touring Club. “Darum ist auch vom Kauf gebrauchter Reifen dringend abzuraten, weil einem das ‘Vorleben’ des Pneus unbekannt ist. können Schäden aufweisen, die nur ein Experte erkennt beziehungsweise sogar für dessen freie Auges unsichtbar sind.” Im schlimmsten Fall kann es durch fehlerhafte sogar zu lebensgefährlichen Situationen im Straßenverkehr kommen. “Wenn der Reifenvorbesitzer beispielsweise mit falschem Luftdruck unterwegs war, können Reifenschäden durch starke Erhitzung beim Abrollen entstanden sein”, sagt der -Experte. Überfährt man Hindernisse wie Randsteine oder Schlaglöcher können die Reifen massiv leiden, zurückbleibende Schäden bleiben dem freien Auge oftmals verborgen.

Ein Punkt, der oft unterschätzt wird, ist die Lagerung der Reifen. Werden sie zum Beispiel in einer Gartenhütte falsch aufeinandergestapelt oder direkt der Sonne ausgesetzt, muss man mit Schäden rechnen. Für die Gummimischungen sind extreme Temperaturunterschiede denkbar schlecht. “Auch diese Schäden lassen sich kaum feststellen und der Käufer geht mit der Nutzung von unsachgemäß gelagerten Reifen ein hohes Risiko ein”, erklärt der ÖAMTC-Experte. Am besten werden die Reifen dunkel und trocken, auf Felgen, liegend übereinander gestapelt oder an der Wand hängend aufbewahrt. Für die Lagerung gilt: Zu feuchte Keller oder heiße Dachböden sind tabu.

“Wer bei Winterreifen kein Sicherheitsrisiko eingehen will, greift nur auf neue Reifen aus dem Fachhandel zurück”, sagt Eppel abschließend. Entscheidungshilfe bietet der aktuelle ÖAMTC-Winterreifentest, abrufbar unter www.oeamtc.at/winterreifentest.

Quelle: oeamtc.at

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10th Dezember 2007

Pimp my Garmin – Weihnachtsliche Symbole für das Navi

Damit schon beim Autofahren weihnachtliche Stimmung aufkommt, bietet pünktlich zu Beginn der Vorweihnachtszeit spezielle weihnachtliche Fahrzeugsymbole für seine Navigationsgeräte zum kostenlosen Download an. So macht der Weg zum Weihnachtsshopping-Shopping oder zum Weihnachtsmarkt gleich doppelt Spaß: Besitzer eines nüvi, zumo oder Streetpilot können sich hier  ab sofort beispielsweise
einen coolen Pick-Up-Truck mit Tannenbaum auf dem Dach oder einen roten Weihnachtsschlitten herunterladen und als
Fahrzeugsymbol für ihr Navi-Display verwenden.

Individuelle Fahrzeugsysmbole
Auf www.garmin.de haben Besitzer der Gerätereihen nüvi, zumo und Streetpilot außerdem ganzjährig die Möglichkeit, aus einer Vielzahl von verschiedenen und individuellen Fahrzeugsymbolen, ihr Lieblingsmotiv auszuwählen, dieses kostenlos herunterzuladen und gegen die Standard-Fahrzeugsymbole auszutauschen. Die Auswahl reicht vom
Stockcar über heiße Rennmaschinen, Wohnmobil oder Geländewagen bis hin zum Schneemobil oder Monstertruck. Navigationsgeräte von der Stange waren gestern.

Quelle: garmin.de 

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10th Dezember 2007

Sicher in den Skiurlaub

Die Koffer sind gepackt, die Skier frisch gewachst – jetzt steht dem Urlaub nichts mehr im Wege. Nur noch schnell die Skidachbox anbringen. „Dafür sollten Urlauber ausreichend Zeit einplanen“, sagt Harald Olbertz, Experte für Skidachboxen bei Rheinland. „Die richtige Montage und Aufmerksamkeit während der Fahrt können im Ernstfall Leben retten.“

Doch schon beim Kauf der Skidachbox kann der Wintersportfan mögliche Gefahrenquellen eindämmen. Deshalb auf das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit achten. Dieses erhalten nur Produkte, die von einem unabhängigen Institut wie TÜV Rheinland auf Sicherheit getestet wurden. Beim Kauf außerdem sicherstellen, dass die Box mit Knopfsicherungen und einer Zentralverriegelung ausgestattet ist. Für die Montage gilt: Unbedingt die Kontaktpunkte zwischen Dach und Box säubern, damit das Dachgepäck nicht verrutscht. Zudem darf die erlaubte Dachlast nicht überschritten werden. Diese errechnet sich aus dem Gewicht des Grundträgers, der Dachbox und dem Reisegepäck. Durch die zusätzliche Last auf dem Dach ändert sich auch das Fahrverhalten des Autos: Es kann sich in Kurven zur Seite neigen, der Bremsweg wird länger. „Eine gründliche Vorbereitung des Autos vor Fahrtantritt ist daher unbedingt notwendig: Reifendruck und anpassen und das Gepäck gleichmäßig in der Box verteilen”, rät Harald Olbertz. Ein einfacher Schlafsack, aufgerollt in der Spitze der Dachbox, verringert zudem das Risiko von Beschädigungen an der Box bei Vollbremsungen oder Auffahrunfällen. Ratsam ist ein zusätzlicher Check des Dachträgers während der Pausen. Außerdem gilt:  Ein Fahrzeug mit Dachgepäck verbraucht zusätzliche bis zu 1,5 Liter pro 100 Kilometer – Behalten Sie deshalb auch Die Tanknadel im Auge. Nach den Winterferien sollten Skifahrer ihre Box grundsätzlich von Schmutz und Salzresten befreien. Dafür aber keine Hochdruckreiniger nutzen, da diese die Box möglicherweise beschädigen. Für eine Langzeitkonservierung kann zusätzlich eine Politur verwendet werden.

Quelle: tuev.com 

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2nd Dezember 2007

Winterreifen: Das gilt in den Nachbar-Staaten

 

Wer jetzt noch nicht auf umgerüstet hat, sollte sich vor der Fahrt in die Wintersportgebiete mit den Bestimmungen im Urlaubsland vertraut machen. Bei einigen europäischen Nachbarn herrsche und bestimmte Strecken und Pässe dürfen nur mit oder gar Schneeketten befahren werden, sagte jetzt ein Sprecher des Deutschen Kfz-Gewerbes. In Deutschland habe der Gesetzgeber erst 2006 die Straßenverkehrsordnung ergänzt und schreibe eine den Wetterverhältnissen angepasste Bereifung vor. Eine Verpflichtung zu ist das allerdings noch nicht.

Selbst wenn der Wechsel auf Winterreifen in vielen Ländern nicht zwingend vorgeschrieben ist, sollten Autofahrer den in bestimmten Regionen in keinem Fall mit Sommereifenantreten und die Empfehlungen des Reiselandes beachten, erklärte der Sprecher weiter. Für viele Straßen in der Schweiz und in Österreich könnten Winterreifen per Verkehrsschild angeordnet werden. Winterreifen mit einer Profiltiefe unter vier Millimetern gelten in Österreich als Sommerreifen. Auch in Frankreich und Italien könnten Winterreifen und -ausrüstung auf bestimmten Strecken vorgeschrieben sein. In den Beneluxländern gebe es zwar keine Winterreifenpflicht, jedoch sei auch dort in den bergigen Regionen im Winter mit Schneefall zu rechnen.

Winterreifen seien so konzipiert, erklärte der Sprecher weiter, dass sie nicht nur bei Reifglätte und Schnee mehr Sicherheit bieten. Ihre Gummimischung mit einem hohen Anteil an Naturkautschuk sei weicher, so dass die Pneus bei Kälte nicht verhärten. Bereits bei Temperaturen ab sieben Grad Celsius sicherten sie eine bessere Straßenhaftung und seien ihren Sommerkollegen beim Brems-, Lenk- und Beschleunigungsverhalten weit überlegen – auch auf trockenen oder nassen Straßen. Wichtig sei, dass die Winterräder über eine Profiltiefe von mindestens vier Millimetern verfügen. Ansonsten steige die Aquaplaninggefahr und die Traktions- und Bremskraftübertragung nehme deutlich ab. Daher sollten nicht nur Winterurlauber frühzeitig einen Umrüsttermin vereinbaren. Die Empfehlung des Verbandssprechers ist eindeutig: “Sommerreifen im Sommer und Winterreifen im Winter – und das in ganz Europa!”

Die spezifischen Bestimmungen den europäischen Urlaubsländern stehen hier zum Download bereit.

Quelle: kfzgewerb.de

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20th November 2007

Winterreifen – Pflicht oder etwa doch nicht?

Die allgemeine gibt es nicht

Auch wenn in den Medien in den vergangenen Jahren pünktlich zum ertsen Schneefall immer wieder die Rede von der Winterreifenpflicht ist, so ist ganz klar zu sagen: In Deutschland gibt es keine generelle Winterreifenpflicht! Verwirrung stiftet das 2006 in Kraft getretene neue Gesetz zu diesem Thema. Absatz 3a des Paragrafen 2 der Straßenverkehrsordnung (StVO) besagt: „Bei Kraftfahrzeugen ist die Ausrüstung an die Wetterverhältnisse anzupassen. Hierzu gehören insbesondere eine geeignete Bereifung und Frostschutzmittel in der Scheibenwischanlage…”. Doch was genau gedeutet das nun?

Den Wetterverhältnisse anpassen – Eine schwammige Formulierung

Das kann leider niemand so genau sagen. Sogar Fachleute des großen Automobilclubs wie dem beklagen sich über die schwammige Formulierung des Gesetzes. Was ein angemessene Bereifung ist, bleibt im Fall der Fälle wohl Ermessenssache der Polizei – ähnlich sieht es bei der Beurteilung der Straßenverhältnisse aus. Verursacht ein Pkw-Fahrer auf schneebedeckter und vereister Fahrbahn einen Unfall, der auf die falschen Reifen zurück zuführen ist, ist die Sache wohl klar. Doch nicht immer wird die Ausgangssituation derart deutlich sein. Zumal es in derzeit nicht einmal eine eindeutige Definition von „“ gibt. Fakt ist, wer nach dem Inkrafttreten des Gesetzes im vergangenen Jahr mit „unangepasster“ Bereifung erwischt wird, kann mit einem Bußgeld belangt werden. Bei einer Polizeikontrolle können Sie so schnell 20 Euro los werden. Behindert ein Pkw aufgrund falscher Reifen den Verkehr, wird der Fahrer mit 40 Euro zur Kasse gebeten. Verursacht er gar einen Unfall, kommt ein Punkt in der Flensburger Verkehrssünderkartei hinzu. Eigentlich sehr moderate Strafen, könnte man meinen. Doch auch bei der Versicherung kann es im Schadensfall zu Problemen kommen.

Sommerreifen als grobe Fahrlässigkeit?

Gerade die sehr schwammige Formulierung des Gesetzes in der Sraßenverkehrsordnung kann zu Schwierigkeiten mit der Versicherung führen. Wer im Winter mit Sommerreifen unterwegs ist und einen Unfall verursacht, kann nun viel einfacher ebenfalls zur Kasse gebeten werden. Zwar zahlt die Haftpflicht immer für Schäden am anderen Wagen, egal ob das eigene Auto mit Winterreifen bestückt war oder nicht. Bei der Kasko-Versicherung für den eigenen Wagen sieht das unter Umständen aber anders aus. Die Kasko-Versicherung kann sich auf den Tatbestand der groben Fahrlässigkeit berufen und den Verursacher in Regress nehmen. Schäden werden dann nicht oder nur teilweise ersetzt. Entsprechende Regelungen können im Kleingedruckten des Vertrages stehen.

Wer in seiner Region mit Schnee und Eiskläte rechnen muss, der sollte sich auf jeden Fall für Winterreifen entscheiden. Damit ist er nicht nur gesetzlich auf der sicheren Seite, sondern erhöht auch die Wahrscheinlichkeit, heil ans Ziel zu kommen, enorm.

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10th November 2007

Sicher durch den Winter – So machen Sie Ihr Auto winterfest

Wenn Ihr Auto noch nicht bereit ist für den Winter, dann ist jetzt der beste Zeitpunkt dafür. Warten Sie nicht, bis der erste Schnee fällt und die Autofahrt zu einem wahren Erlebnis wird. Schon Temperaturen um den Null-Punkt und die Witterung im Herbst machen es erforderlich, das Auto auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten.

So machen Sie Ihr Auto winterfest:

Der erste Weg sollte Sie dabei in die Kfz-Werkstatt führen. Vereinbaren Sie frühzeitig einen Termin für den Wechsel von Sommer- auf Winterreifen. Fällt der erste Schnee, bilden sich vor den Werkstätten Schlangen und freie Termine werden zur Mangelware. Außerdem haben Sie jetzt Zeit, sich zu informieren, welcher Reifen es sein sollen. Testberichte können jetzt in aller Ruhe studiert werden. Warten Sie also nicht bis zum letzten Moment. In der Werkstatt kann dann auch gleich der wichtige durchgeführt werden.

So machen Sie Ihr Auto winterfest: Frostschutz

Eine klare Sicht ist im Winter noch wichtiger als im Sommer. Schnee, Regen, Nebel und die frühe Dämmerung können schnell zu einem Problem werden, wenn die Scheibenwischanlage nicht funktioniert. Ein voller Scheibenwaschtank hilft leider wenig, wenn er einfriert. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Scheibenwischwasser eine Temperatur von mindestens -10° Celsius aushält ohne ein zu frieren.

Wenn Sie die Motorhaube schon geöffnet haben, dann überprüfen Sie auch den Frostschutz des Kühlwassers und füllen Sie gegebenenfalls ein geeignetes Frostschutzmittel nach.

So machen Sie Ihr Auto winterfest: Vereist

Gönnen Sie auch den Dichtungen an den Türen ein wenig Pflege sonst können diese schnell verantwortlich sein für zugefrorene Türen. Reiben Sie die Türdichtungen mit Glyzerin ein oder besorgen Sie sich einen speziellen Applikationsstift im Autozubehörhandel. Apropos zugefroren. Vereiste Türschlösser lassen sich mit einem Türschloss-Enteiser leicht wieder gangbar machen – der bringt allerdings wenig, wenn er im Handschuhfach des zugefrorenen Autos aufbewahrt wird.

So machen Sie Ihr Auto winterfest: Konservierung

Die Karosserie des Fahrzeugs kann schon im Herbst auf die harten Bedingungen des Winters vorbereitet werden. Im Fachhandel finden Sie spezielle Reinigungs- und Konservierungsmittel, die das Fahrzeug vor Nässe und Salz schützen.

So machen Sie Ihr Auto winterfest: Durchblick

Klare Sicht ist auch das Stichwort, wenn es um das Eiskratzen geht. Kratzen Sie sich nicht nur ein Guckloch frei in der Hoffnung, die Lüftung erledige den Rest während der Fahrt. Die Scheiben müssen eis- und schneefrei sein. Nicht nur die Frontscheibe, auch Seiten- und Heckscheibe müssen gekratzt werden, um einen guten Rundum-Blick zu haben. Auch die und das Dach sollten von Eis und Schnee befreit werden.

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