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28th April 2008

Stauprognose für das Christi-Himmelfahrt bzw. Maifeiertag Wochenende

Mit dem Feiertag am 01. Mai am Donnerstag beginnt für viele Autofahrer bereits am Mittwochnachmittag ein langes Wochenende.

Der ADAC erwartet zwar keine Riesenstaus aber zumindest lebhaftes Verkehrsaufkommen und kürzere Behinderungen – nicht zuletzt durch viele Baustellen auf den Autobahnen. Am Samstag dürften vor allem Urlauber aus den Niederlanden unterwegs nach Hause sein, da dort die Maiferien enden. Am Sonntag kehren viele deutsche Ausflügler wieder heim.

Besonders belastet sind folgende Strecken:

A 1 Dortmund – Bremen – Hamburg
A 7 Hamburg – Hannover – Kassel – Würzburg
A 3 Frankfurt – Würzburg – Nürnberg
A 10 Berliner Ring
A 24 Berlin – Dreieck Wittstock
A 6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
A 8 Stuttgart – München – Salzburg
A 9 Berlin – München – Nürnberg
A 61 Mönchengladbach – Koblenz
A 93 Inntaldreieck – Kufstein
A 99 Umfahrung München

Einige regionale Veranstaltungen werden ebenfalls zu Behinderungen und Straßensperren führen: Am Donnerstag findet in Frankfurt das Radrennen um den Henninger Turm statt, in Düsseldorf und Hannover gibt es am Sonntag Marathonläufe.

Auch im Ausland wird wegen des Maifeiertages auf den klassischen Fernrouten reger Ausflugsverkehr herrschen. In Österreich dürfte der Andrang am Neusiedler See, im Salzkammergut und in der Wachau besonders groß sein. In den Niederlanden zieht nach wie vor die Tulpenblüte Besucher an.

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20th März 2008

Grenzüberschreitende Verfolgung von Verkehrsverstößen

Der gestern in Brüssel vorgestellte Entwurf einer neuen EU-Richtlinie zur Erleichterung der grenzüberschreitenden Verfolgung von Verkehrsverstößen soll zur angepeilten Halbierung der Verkehrstotenzahlen bis zum Jahr 2010 beitragen.

Dem ADAC geht der Vorschlag aber dennoch nicht weit genug: Die Richtlinie beschränkt sich auf die Verfolgung von Geschwindigkeitsüberschreitung, Trunkenheitsfahrten sowie Gut- und Rotlichtverstöße. Der Automobilclub fordert, dass die Liste der erfassten Verstöße auf solche Übertretungen ausgedehnt wird, die die Verkehrssicherheit erheblich gefährden, also auch Drogenfahrten oder Abstandsunterschreitungen. Auch diese Tatbestände sind in großem Umfang für Verkehrsunfälle mit Todesfolge verantwortlich und müssen deshalb bekämpft werden. Andererseits umfasst die Richtlinie alle Geschwindigkeitsdelikte und verlangt so von den EU-Mitgliedsstaaten selbst bei Bagatellüberschreitungen grenzüberschreitende Maßnahmen, was dem ADAC zu weit geht.

Nach Ansicht des ADAC muss bei der Umsetzung der Richtlinie in nationales Recht sichergestellt werden, dass jede Form der Halterhaftung im fließenden Verkehr ausgeschlossen ist. Der Autofahrer muss sich auch in Zukunft auf sein Aussage- oder Zeugnisverweigerungsrecht berufen können, ohne dafür bestraft zu werden. Diese verfassungsrechtlichen Grundsätze sind ohne Abstriche zu garantieren.

Die geplante Ausstellung eines einheitlichen Bußgeldbescheides einschließlich der Belehrung über Rechtsmittel in der Sprache des betroffenen Fahrzeughalters, wie vom ADAC schon seit langem gefordert, ist ein richtiger und notwendiger Ansatz. Auch hier wäre eine Einbeziehung aller Straßenverkehrszuwiderhandlungen im Ausland zu begrüßen.

Bezüglich der von der Richtlinie nicht geregelten Problematik der grenzüberschreitenden Eintreibung von Geldsanktionen ist zu beachten, dass derzeit nur österreichische Bußgelder in Deutschland vollstreckt werden. Geldbußen aus anderen EU-Ländern können dagegen voraussichtlich erst ab 2009 in Deutschland eingetrieben werden.

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19th März 2008

Expoldierende Benzinpreise zu Ostern – mit 44044 zur billigsten Tankstelle

In die Osterferien geht es immer noch am liebsten mit dem eigenen Auto. Mehr als die Hälfte aller Osterreisenden werden in diesem Jahr im eigenen Pkw aufbrechen, wie eine aktuelle Forsa-Umfrage zeigt. Ein teures Vergnügen, denn pünktlich zum Osterwochenende steigen wieder die Benzinpreise. Dank der schnellen SMS-Auskunft 44044 können Autofahrer aber problemlos die billigste Tankstelle finden.

Ob noch auf dem Weg oder schon in der Ferienregion angekommen: Einfach eine SMS an die Kurzwahlnummer 44044 senden, und die Wissenscommunity von hiogi recherchiert das günstigste Benzin, Super oder Diesel in nächster Nähe. Die Antwort gibt es binnen Minuten via SMS aufs Handy – für nur 39 Cent.

“Gerade bei längeren Strecken lohnt sich ein Preisvergleich beim Benzin”, so Björn Behrendt, Geschäftsführer der hiogi GmbH. “Natürlich können sich die Reisenden von den schlauen hiogis auch gleich die aktuellsten Stau-Informationen oder ein tolles Restaurant am Urlaubsort durchgeben lassen.”

Weitere Informationen unter www.44044.com.

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18th März 2008

Pünktlich zur Oster-Reisewelle: Bußgeldtabelle für Verkehrssünden im Ausland

Autofahrer, die ins Ausland reisen, sollten sich schon vor Reiseantritt über die dort bestehenden Verkehrsvorschriften informieren. Auch ausländische Behörden kassieren bei Vergehen im Straßenverkehr mitunter kräftig ab. Die aktuelle ADAC-Bußgeldliste zeigt, dass die Strafen für bestimmte Verstöße in einigen Ländern teils deutlich höher sind als in Deutschland.

Verkehrssünden können teuer werden
Im Vergleich zum Vorjahr fällt besonders die drastische Erhöhung der Bußgelder in Griechenland auf. Dazu verdoppelt sich eine Strafgebühr, falls sie nicht innerhalb von 10 Tagen bezahlt wird. Ein Rotlicht- oder Überholverstoß kostet hier zum Beispiel bis zum Ablauf der Frist 350 Euro, danach 700 Euro. Auch Vergehen im Zusammenhang mit Alkohol werden in einigen europäischen Ländern härter geahndet. So droht Autofahrern in Spanien laut ADAC bei schweren Verkehrsverstößen wie dem Fahren mit 60 km/h über der zulässigen Geschwindigkeit oder einer Blut-Alkohol-Konzentration (BAK) von mindestens 1,2 Promille jetzt sogar eine Haftstrafe von wenigstens drei Monaten. Italien hat mit einer Notverordnung auf die dramatische Zunahme der alkoholbedingten Verkehrsunfälle im Sommer 2007 reagiert: Neben verschärften Sanktionen gibt es dort verstärkt Verkehrskontrollen. In Luxemburg wurde die Promillegrenze von 0,8 auf 0,5 heruntergesetzt.

Da verstehen viele Länder keinen Spaß: Alkohol am Steuer
Noch immer ist in den meisten europäischen Ländern Alkohol am Steuer das schwerste Vergehen und wird entsprechend hart bestraft. Wie in den letzten Jahren sind die skandinavischen Nationen dabei Spitzenreiter: In Finnland liegt das Bußgeld bei 15 Tagessätzen (abhängig vom Monatsverdienst) und mehr, in Dänemark zahlt der Verkehrssünder bis zu einem Monatsverdienst. Schweden verlangt ab 0,2 Promille BAK mindestens 30 Tagessätze. Norwegen wiederum berechnet die höchsten Gebühren für zu schnelles Fahren (ab 395 Euro), Rotlicht- und Überholverstoß (660 Euro) und Parkvergehen (90 Euro).

Vollstreckung von Bußgeldern in Europa
Der ADAC weist darauf hin, dass derzeit nur österreichische Bußgelder in Deutschland vollstreckt werden können. Geldbußen aus anderen EU-Ländern können voraussichtlich erst ab 2009 in Deutschland eingefordert werden; bis dahin muss aber jederzeit dort, wo der Verstoß stattgefunden hat, mit Vollstreckungsmaßnahmen gerechnet werden.

Das kosten Verkehrssünden im Ausland: Zur Übersicht des ADAC

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10th März 2008

ADAC prognostiziert Oster-Staus

Auf fast allen deutschen Autobahnen – vor allem in Richtung Süden – werden Urlauber am kommenden Wochenende laut dem ADAC die Osterreisewelle spüren.

Auch der Verkehr in die Wintersportgebiete der Alpen zieht noch einmal an. In Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Sachsen-Anhalt, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Baden-Württemberg und Bayern beginnen die Ferien. Am Freitagnachmittag und -abend sowie am Samstag sind Staus auf den folgenden Strecken programmiert:

  • A 1 Hamburg – Bremen – Köln

  • A 10 Berliner Ring

  • A 7 Hannover – Würzburg – Kempten

  • A 9 Berlin – Nürnberg – München

  • A 3 Frankfurt – Würzburg – Nürnberg

  • A 6 Mannheim – Nürnberg – Heilbronn

  • A 61 Mönchengladbach – Koblenz

  • A 5 Frankfurt – Karlsruhe – Basel

  • A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg

  • A 99 Umfahrung München

  • A 95/ B 2 München – Garmisch-Partenkirchen

  • A 93 Inntaldreieck – Kufstein

Auch die wichtigsten Verbindungen im Ausland werden durch Urlauber stark belastet sein. In Österreich wird es eng auf Tauern-, Inntal-, Brenner- und Rheintalautobahn sowie auf der Fernpass-Route, in der Schweiz vor allem auf den Strecken Basel – Gotthard – Chiasso, St. Gallen – Zürich – Bern und der San-Bernardino-Route. In Italien muss man auf Brennerautobahn und -staatsstraße sowie auf den Zufahrten ins Vinschgau und ins Puster-, Gader-, Grödner- und Eisacktal mehr Zeit einplanen.

Am Sonntag, 16. März, endet in Genf der Internationale Automobilsalon. Rund um Genf und auf den Zufahrtsstraßen zum Ausstellungsgelände sind noch einmal erhebliche Behinderungen zu erwarten.

www.adac.de

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20th Dezember 2007

ADAC: Spritpreise in den Wintersportländern

Die Spritpreise für Winterurlauber sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. Der ADAC rät Reisenden, sich vorher zu überlegen, in welchem Land sie die Tankstelle ansteuern: Die Kraftstoffpreise in den europäischen Wintersportländern variieren beim Superbenzin um bis zu 35 Cent pro Liter, beim Diesel um bis zu 31 Cent pro Liter.

Den günstigsten Diesel tanken Urlauber wie bereits 2006 in Slowenien (1,05 Euro pro Liter), auch Superbenzin ist dort am preiswertesten (1,03 Euro pro Liter). Wer in Italien seine Winterferien verbringt, sollte in Österreich einen Tankstopp einlegen: Italien ist sowohl beim Superbenzin (1,37 Euro pro Liter) teuer als auch beim Diesel (1,36 Euro pro Liter). Beim Superbenzin führt Deutschland mit 1,38 Euro pro Liter die Sprit-Hitliste an, auch der Dieselpreis ist mit 1,29 Euro pro Liter überdurchschnittlich hoch. In Frankreich ist Diesel etwas günstiger (1,21 Euro pro Liter), aber Superbenzin mit 1,34 Euro pro Liter vergleichsweise teuer. In Österreich hingegen kostet Benzin nur 1,21 Euro, Diesel 1,18 Euro pro Liter.

In Polen wurde Super im Jahresverlauf um 26 Cent teurer, auch der Dieselpreis stieg um 18 Cent. Den geringsten Preisanstieg beim Diesel verzeichnet die Schweiz (Anstieg um 10 Cent pro Liter). In Slowenien stieg der Preis für Superbenzin nur um sechs Cent.

Die ADAC-Übersicht zeigt die derzeitigen Durchschnittspreise (gerundet) für bleifreies Eurosuper und Diesel in den mitteleuropäischen Wintersportländern (in Klammern die Preise vom Dezember 2006):

Land, Super bleifrei (95 Oktan), Diesel

Deutschland: 1,38 Euro (1,17), 1,29 Euro (1,01)
Frankreich: 1,34 Euro (1,17), 1,21 Euro (1,03)
Italien: 1,37 Euro (1,23), 1,36 Euro (1,16)
Österreich: 1,21 Euro (1,03) , 1,18 Euro (0,99)
Polen: 1,22 Euro (0,96), 1,15 Euro (0,97)
Schweiz: 1,08 Euro (0.98), 1,17 Euro (1,07)
Slowakei: 1,18 Euro (1,04), 1,23 Euro (1,08)
Slowenien: 1,03 Euro (0,97), 1,05 Euro (0,94)
Tschechien: 1,14 Euro (1,02), 1,15 Euro (1,01)

Quelle: adac.de

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19th Dezember 2007

ADAC-Stauprognose für Weihnachten und Silvester 2007

Vor dem Weihnachts- und dem Silvester-Wochenende erwartet der ADAC dichten Reiseverkehr, da die Schüler in allen Bundesländern dann Weihnachtsferien haben. Vor allem am Freitagnachmittag, 21. Dezember sowie am Samstag, 22. Dezember, dürfte es auf den Autobahnen voll werden.

Während es am Heiligabend und am ersten Weihnachtsfeiertag ruhig bleiben wird, sind am zweiten Weihnachtsfeiertag bereits wieder die Skifahrer in die Wintersportgebiete unterwegs. Auch das Silvester-Wochenendewird nicht staufrei bleiben, das wird vor allem am Samstag, 29. Dezember, zu spüren sein. Dann ist auch schon mit Rückreiseverkehr zu rechnen. Auf diesen Autobahnen herrscht an beiden Wochenenden Staugefahr:

  •  A 1 / A 7 Großraum Hamburg

  • A 1 Hamburg – Bremen – Köln

  • A 2 Oberhausen – Dortmund – Hannover

  • A 3 Oberhausen – Frankfurt – Nürnberg

  • A 5 Frankfurt – Karlsruhe – Basel

  • A 6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg

  • A 7 Würzburg – Kempten

  • A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg

  • A 9 Berlin – Nürnberg – München

  • A 99 Umfahrung München

  • A 93 Inntaldreieck – Kufstein

  • A 95 / B 2 München – Garmisch-Partenkirchen

Im Ausland wird man ebenfalls nicht um Staus herumkommen. Besonders belastet werden natürlich die Routen in die Wintersportgebiete der Alpen sein. In Österreich wird es abschnittsweise auf Tauern-, Inntal- und Brennerautobahn nur langsam vorangehen. Ebenso auf der Fernpassroute und den wichtigsten Bundesstraßen in Vorarlberg, Tirol und im Salzburger Land. Viel Verkehr ist auch auf der Schweizer Gotthardroute und der italienischen Brennerstrecke angesagt.

Quelle: adac.de 

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10th Dezember 2007

Sicher in den Skiurlaub

Die Koffer sind gepackt, die Skier frisch gewachst – jetzt steht dem Urlaub nichts mehr im Wege. Nur noch schnell die Skidachbox anbringen. „Dafür sollten Urlauber ausreichend Zeit einplanen“, sagt Harald Olbertz, Experte für Skidachboxen bei TÜV Rheinland. „Die richtige Montage und Aufmerksamkeit während der Fahrt können im Ernstfall Leben retten.“

Doch schon beim Kauf der Skidachbox kann der Wintersportfan mögliche Gefahrenquellen eindämmen. Deshalb auf das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit achten. Dieses erhalten nur Produkte, die von einem unabhängigen Institut wie TÜV Rheinland auf Sicherheit getestet wurden. Beim Kauf außerdem sicherstellen, dass die Box mit Knopfsicherungen und einer Zentralverriegelung ausgestattet ist. Für die Montage gilt: Unbedingt die Kontaktpunkte zwischen Dach und Box säubern, damit das Dachgepäck nicht verrutscht. Zudem darf die erlaubte Dachlast nicht überschritten werden. Diese errechnet sich aus dem Gewicht des Grundträgers, der Dachbox und dem Reisegepäck. Durch die zusätzliche Last auf dem Dach ändert sich auch das Fahrverhalten des Autos: Es kann sich in Kurven zur Seite neigen, der Bremsweg wird länger. „Eine gründliche Vorbereitung des Autos vor Fahrtantritt ist daher unbedingt notwendig: Reifendruck und Scheinwerfer anpassen und das Gepäck gleichmäßig in der Box verteilen”, rät Harald Olbertz. Ein einfacher Schlafsack, aufgerollt in der Spitze der Dachbox, verringert zudem das Risiko von Beschädigungen an der Box bei Vollbremsungen oder Auffahrunfällen. Ratsam ist ein zusätzlicher Check des Dachträgers während der Pausen. Außerdem gilt:  Ein Fahrzeug mit Dachgepäck verbraucht zusätzliche bis zu 1,5 Liter pro 100 Kilometer – Behalten Sie deshalb auch Die Tanknadel im Auge. Nach den Winterferien sollten Skifahrer ihre Box grundsätzlich von Schmutz und Salzresten befreien. Dafür aber keine Hochdruckreiniger nutzen, da diese die Box möglicherweise beschädigen. Für eine Langzeitkonservierung kann zusätzlich eine Politur verwendet werden.

Quelle: tuev.com 

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5th Dezember 2007

ADAC: Elektronische Lotsen werden immer besser und günstiger

Die Hersteller von mobilen Navigationsgeräten haben aus ihren Fehlern gelernt. So lautet das Ergebnis des neuesten ADAC-Tests von elektronischen Lotsen. Von den zwölf Naviboxen, die der Automobilclub unter die Lupe genommen hat, wurden neun mit „gut“ bewertet. Die übrigen drei erhielten immerhin noch ein „zufriedenstellend“. Besonders erfreulich dabei: Bei der aktuellen Ausgabe wurden die Testbedingungen verschärft. Deutlich wird dies am My-Guide 3300, das als Sieger des vorangegangen Tests als Referenzmodell nochmals bewertet wurde. Es sackte von Testnote 1,3 auf jetzt 2,1 ab.

Neuer Testsieger wurde das Mio A501. Die Überraschung: Bei dem Gerät handelt es sich um ein sogenanntes „smart phone“, also eine Kombination aus Handy, PDA und Kamera. Es setzte zusammen mit dem TomTom GO 720T eine Bestmarke bei der Bedienung und überzeugte beim neuen Testkriterium „Akkulaufzeit“, wo es mit über 350 Minuten am längsten durchhielt. Zum Vergleich: Das Zweitplatzierte der Kategorie, das Garmin nüvi 250 W, erreichte nur 270 Minuten. Ansonsten war das Mio immer vorne mit dabei und zeigte nur mit seiner vibrationsempfindlichen Halterung eine Schwäche.

Dass gute Navigation nicht teuer sein muss, bewies das Magellan RoadMate 1200. Zu einem Preis von 99 Euro konnte sich das billigste Modell im Test im Mittelfeld platzieren und damit über viermal teurere Geräte hinter sich lassen. Die beste graphische Darstellung attestierten die ADAC-Experten dem TomTom GO 720T, das auch über die beste Sprachausgabe verfügt. Als schnellstes Gerät bei der Routenberechnung erwies sich das Clarion MAP 770.

Bei den aktuellen Navis setzt sich der Trend zu großen Bildschirmen im 16:9-Format fort. Auch werden die neuen Naviboxen heute fast ausschließlich mit den Verkehrsnachrichtendiensten TMC oder TMC pro angeboten. Neu ist, dass sich immer mehr Systeme auch per Sprache steuern lassen. Ärgerlich ist die Tatsache, dass viele Anbieter darauf verzichten, ein Netzteil mitzuliefen, um die Preise weiter zu drücken. Das erschwert die Erstinbetriebnahme. Ein trauriges Kapitel sind die Bedienungsanleitungen. Oftmals liegen sie nur als Kurzanleitung in gedruckter Form bei. Die kompletten Versionen finden sich nur auf CD oder im Internet.

Quelle: ADAC.de

20.11.2007

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3rd Dezember 2007

Strafzettel im Ausland

Bundesjustizministerin Zypries in der ADACmotorwelt: Europaweite Vollstreckung nicht vor 2009

Die Umsetzung des Eu-Rahmenbeschlusses zur europaweiten Vollstreckung von Bußgeldern in nationales Recht ist nicht mehr für 2008 zu erwarten. Dies erklärte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries in einem Interview mit dem Magazin ADACmotorwelt., Bußgeld Vollstreckung Europa Reisende, die in der nächsten Urlaubs-Saison im Ausland Verkehrssünden begehen und nicht direkt am Tatort zur Kasse gebeten werden, können also ein weiteres Jahr nicht belangt werden. Auch eine rückwirkende Vollstreckung, wie ursprünglich angedacht, wird es erst einmal nicht geben. Einzige Ausnahme bleibt Österreich: Mit diesem Land gibt es seit Jahren ein funktionierendes Vollstreckungshilfeabkommen.

Nach Ansicht der Justizministerin müssen vor der Umsetzung alle praktischen Probleme gelöst sein. So muss sichergestellt sein, dass jeder Bürger in seiner Heimatsprache über den Inhalt des Bußgeldbescheides informiert wird. Zypries: „Der Betroffene muss schließlich wissen, was ihm vorgeworfen wird.“ Ihrer Ansicht nach ist es auch unerlässlich, dass der Betroffene erfährt, wie er sich gegen eine ausländische Entscheidung wehren kann. Wenn diese Voraussetzungen nicht erfüllt sind, könnten deutsche Gerichte die Vollstreckung verweigern.

Die Verzögerung bei der Einführung der europaweiten Vollstreckung von Bußgeldern darf aber nicht als Freibrief verstanden werden, sich im Ausland nicht rechtskonform zu verhalten. Ihr Appell: „Als guter europäischer Bürger sollte man für einen Verkehrsverstoß, den man im Ausland begangen hat, auch geradestehen und sein Knöllchen bezahlen.“ Wer das nicht tut, dem droht nach Auskunft des ADAC bei einer erneuten Einreise in das Land, dass er zur Zahlung herangezogen wird. Das ausführliche Interview mit der Bundesministerin ist in der Dezember-Ausgabe der ADACmotorwelt nachzulesen.

Quelle: adac.de

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