2nd Dezember 2007

Winterreifen: Das gilt in den Nachbar-Staaten

 

Wer jetzt noch nicht auf umgerüstet hat, sollte sich vor der Fahrt in die Wintersportgebiete mit den Bestimmungen im Urlaubsland vertraut machen. Bei einigen europäischen Nachbarn herrsche und bestimmte Strecken und Pässe dürfen nur mit oder gar Schneeketten befahren werden, sagte jetzt ein Sprecher des Deutschen Kfz-Gewerbes. In Deutschland habe der Gesetzgeber erst 2006 die Straßenverkehrsordnung ergänzt und schreibe eine den Wetterverhältnissen angepasste Bereifung vor. Eine Verpflichtung zu ist das allerdings noch nicht.

Selbst wenn der Wechsel auf Winterreifen in vielen Ländern nicht zwingend vorgeschrieben ist, sollten Autofahrer den in bestimmten Regionen in keinem Fall mit Sommereifenantreten und die Empfehlungen des Reiselandes beachten, erklärte der Sprecher weiter. Für viele Straßen in der Schweiz und in Österreich könnten Winterreifen per Verkehrsschild angeordnet werden. Winterreifen mit einer Profiltiefe unter vier Millimetern gelten in Österreich als Sommerreifen. Auch in Frankreich und Italien könnten Winterreifen und -ausrüstung auf bestimmten Strecken vorgeschrieben sein. In den Beneluxländern gebe es zwar keine Winterreifenpflicht, jedoch sei auch dort in den bergigen Regionen im Winter mit Schneefall zu rechnen.

Winterreifen seien so konzipiert, erklärte der Sprecher weiter, dass sie nicht nur bei Reifglätte und Schnee mehr Sicherheit bieten. Ihre Gummimischung mit einem hohen Anteil an Naturkautschuk sei weicher, so dass die Pneus bei Kälte nicht verhärten. Bereits bei Temperaturen ab sieben Grad Celsius sicherten sie eine bessere Straßenhaftung und seien ihren Sommerkollegen beim Brems-, Lenk- und Beschleunigungsverhalten weit überlegen – auch auf trockenen oder nassen Straßen. Wichtig sei, dass die Winterräder über eine Profiltiefe von mindestens vier Millimetern verfügen. Ansonsten steige die Aquaplaninggefahr und die Traktions- und Bremskraftübertragung nehme deutlich ab. Daher sollten nicht nur Winterurlauber frühzeitig einen Umrüsttermin vereinbaren. Die Empfehlung des Verbandssprechers ist eindeutig: “Sommerreifen im Sommer und Winterreifen im Winter – und das in ganz Europa!”

Die spezifischen Bestimmungen den europäischen Urlaubsländern stehen hier zum Download bereit.

Quelle: kfzgewerb.de

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29th November 2007

Autobahnmaut in Österreich und der Schweiz

für 2008 gelten bereits ab 1. Dezember
Schweiz senkt Autobahngebühr

Autobahnvignetten für das Jahr 2008 können in Österreich und der Schweiz bereits ab Samstag, 1. Dezember 2007, benutzt werden. Die neuen Jahresvignetten – in Österreich auch Pickerl genannt – sind laut in beiden Ländern 14 Monate lang gültig, also bis zum 31. Januar 2009.

In Österreich haben sich die Preise für die Pickerl erhöht: Hier kostet die Jahresvignette für Pkw neuerdings 73,80 Euro, die Zwei-Monats-Vignette 22,20 Euro und die Zehn-Tages-Vignette 7,70 Euro. Motorradfahrer zahlen mit 29,50 Euro für das Jahrespickerl deutlich weniger als Autofahrer. Die Zwei-Monats-Vignette kostet 11,10 Euro, für die Zehn-Tages-Vignette werden 4,40 Euro berechnet. In der Schweiz ist die Jahresvignette mit 25 Euro hingegen günstiger geworden.

Die Mautpflicht gilt ab der Staatsgrenze für alle Autobahnen und Schnellstraßen. Der ADAC weist besonders auf die ordnungsgemäße Anbringung der Vignette hin. Diese ist innen direkt an der Windschutzscheibe am linken Rand oder hinter dem Rückspiegel anzukleben. Bei Verstoß wird in Österreich eine Ersatzmaut von 120 Euro in Rechnung gestellt. Wer nicht zahlt, riskiert eine Geldbuße von mindestens 300 Euro bis höchstens 3 000 Euro. In der Schweiz zahlen Autofahrer ohne gültige Vignette 65 Euro Buße zuzüglich zur Kaufgebühr.

Die Österreich- und Schweiz-Vignetten sind bei allen ADAC-Geschäftsstellen, ADAC-Vertretungen sowie unter www.adac.de/shop erhältlich.

Quelle: adac.de

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26th November 2007

Auto beliebtestes Verkehrsmittel für Reisen in der Weihnachtszeit

Eine repräsentative Umfrage, die das Forschungsinstitut forsa im Auftrag von durchgeführt hat, untersucht das Reiseverhalten der Deutschen zu Weihnachten. Das Winter-Special bietet ab sofort attraktive Preise für Mietwagen aller Klassen.

Hamburg, den 26. November 2007
– Reisende werden in diesem Jahr zur Weihnachtszeit hauptsächlich das Auto nutzen. Das ergab eine aktuelle forsa-Umfrage im Auftrag von Europcar Deutschland. Drei Viertel der Befragten (75 Prozent) gaben an, mit dem Auto unterwegs zu sein. 30 Prozent reisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Bewohner der neuen Bundesländer nutzen den Pkw deutlich häufiger als die Menschen im Westen: 97 Prozent der Ostdeutschen bevorzugen das Auto für ihre Weihnachtsreise, im Westen sind es nur 72 Prozent.

Weiteres Ergebnis der Studie: Insbesondere die Großstädter zieht es über Weihnachten in die Ferne. Beinahe jeder Dritte der Befragten (27 Prozent) in einer Stadt mit 500.000 Einwohnern und mehr plant eine Reise in der Weihnachtszeit. Zum Vergleich: Von den Bewohnern aus Städten mit bis zu 20.000 Einwohnern reisen 14 Prozent, aus Städten bis zu 100.000 Einwohnern insgesamt 20 Prozent. Auch mit höherem Bildungsgrad und Einkommen steigt die Reiselust: Hochschulabsolventen erreichen mit 35 Prozent und Menschen mit einem Haushaltsnettoeinkommen ab 3.000 € mit 27 Prozent jeweils den höchsten Grad der Reiseaktivität.

Mit seinem Winter-Special bietet Europcar allen Reisenden, die ihr eigenes Auto vor Schnee und Streusalzen schonen wollen, eine attraktive Alternative. Die günstigeren Preise gelten ab sofort bis Jahresende. Wer die freien Tage beispielsweise für einen Städtekurztrip nutzen möchte, kann einen Polo schon für 60 Euro buchen (bei einer Anmietung von 3-4 Tagen). Einen komfortablen Golf für den Besuch bei den Verwandten gibt es bei einer Anmietung von einer Woche schon ab 38,50 Euro pro Tag. Für einen Skiurlaub mit viel Gepäck bietet sich etwa der Passat Variant für 43 Euro/Tag bei einer Anmietung von einer Woche an. Für Reisende, die das Special noch in diesem Jahr buchen und die Reise spätestens am 31. Dezember 2007 antreten, gilt das Angebot auch noch in den Januar hinein. So schließt das Winter-Special auch die klassische Ski-Urlaubs-Woche über Silvester mit ein.

„Der Winter ist eine wunderbare Reisezeit – ob man die Familie zu Weihnachten besucht oder in den Schnee fährt“, begeistert sich Philippe Guyot, Vorsitzender der Geschäftsführung der Europcar GmbH. „Mit dem Special möchten wir unseren Kunden die Gelegenheit geben, sicher und komfortabel zu reisen, ohne sich Gedanken um das eigene Auto machen zu müssen.“

Europcar Fahrzeuge sind buchbar unter www.europcar.de, telefonisch unter 0180 / 5 8000 (0,14€/Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise ggf. abweichend) und deutschlandweit in allen Europcar Stationen. Europcar Deutschland gehört zum weltweiten Europcar Verbund und ist mit einem Netz von über 500 Stationen führend in der Branche. An allen Standorten bietet Europcar ein umfassendes und hochklassiges Leistungsspektrum, das individuellen Mobilitätswünschen gerecht wird – ganz nach dem Motto “You rent a lot more than a car“.

Quelle: europcar.de

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13th November 2007

Internet-Protest gegen das 130 km/h-Limit auf der Autobahn

Das renommierte Online-Magazin Speed Heads mit Focus auf sportliche Autos spricht sich zusammen mit der bekannten TV-Produktionsgesellschaft MotorVision gegen die Forderung von Politikern nach einem generellen von 130 km/h auf deutschen Autobahnen aus. Dazu rufen die Initiatoren alle Bürger auf, sich unter www.speedheads.de an einer Protestaktion gegen das zu beteiligen, was nur einen kleinen Augenblick dauert. Ziel ist es, einer Petition an den Bundestag mit möglichst vielen Stimmen entsprechend Nachdruck zu verleihen. Fundierte Gründe sprechen nämlich gegen ein 130 km/h-Limit auf deutschen Autobahnen, wie Speed Heads auf seinen Webseiten darlegt.

In dem Beschluss der SPD heißt es: „Ein schneller und unbürokratischer Weg zum Klimaschutz ist die Einführung einer allgemeinen Geschwindigkeitsbegrenzung von 130 km/h.” Doch ein Tempolimit leistet keinen nennenswerten Beitrag zum Umweltschutz und auch die Straßen werden dadurch nicht sicherer. Vielmehr wünschen sich Speed Heads und MotorVision, dass die Politiker über intelligente, effektive Maßnahmen nachdenken und ruft zur Unterstützung des Anliegens die Bevölkerung auf.

Der errechnete, dass ein Tempolimit die deutschen CO2-Emissionen nur um weniger als 0,5 Prozent reduzieren könnte. Rund 80 Prozent aller Fahrleistungen werden bei einer geringeren Geschwindigkeit als Tempo 130 erbracht; das wäre insbesondere im Stadtverkehr der Fall und nicht auf der .

Möchte man den CO2-Ausstoß der Autos sinnvoll bekämpfen, ist kein generelles Tempolimit erforderlich. Speed Heads plädiert dafür, dass sparsamere Fahrzeuge, die stärkere Förderung alternativer Techniken und insbesondere das Einsparen des CO2-Ausstoßes im innerörtlichen Straßenverkehr Priorität haben. Den Politikern scheint mit dem Tempo-Limit nicht an einer echten CO2-Vermeidung gelegen zu sein.

Auch beim Thema Sicherheit greift das Tempolimit nicht: In Deutschland selbst ereignen sich die meisten Unfälle mit Personenschaden innerhalb geschlossener Ortschaften (67 Prozent) und nicht auf der Autobahn. Der Großteil der Unfälle mit tödlichem Ausgang erfolgt nicht auf der Autobahn, sondern mit 60 Prozent auf Bundes- und Landstraßen.

Die deutschen Autobahnen gehören zu den sichersten Straßen der Welt. Der ADAC ermit-telte, dass pro Milliarde Fahrzeugkilometer in Deutschland 2,99 Menschen ums Leben kommen. “Zahlreiche Länder mit genereller Geschwindigkeitsbeschränkung schneiden schlech-ter ab, wie z. B. Belgien, Österreich, Slowenien, Tschechien, die USA. In Österreich, wo ein generelles Tempolimit von 130 km/h gilt, ist die Getötetenrate auf Autobahnen etwa 1,5-mal höher als in Deutschland”, so der ADAC.

Speed Heads und MotorVision wünschen sich intelligente Geschwindigkeitsregelanlagen, die – wenn es die Situation erfordert – temporär und vernünftig den Verkehrsfluss steuern, z. B. abhängig vom Verkehrsaufkommen und von Witterungsverhältnissen. Dies wäre darüber hinaus ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit und Stauvermeidung.

Ein Handeln auf breiter Front ist wünschenswert. So appellieren Speed Heads und MotorVision an die Bevölkerung, die Protestaktion gegen ein generelles Tempolimit und für durchdachte Maßnahmen zum Schutz der Umwelt mit einer kurzen Stimmabgabe zu unterstützen.

www.speedheads.de/gegen-tempo-130/

Quelle: speedheads.de

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7th November 2007

Der ADAC empfiehlt: Winterreifen auch bei Mietautos wichtig

Wer im Winter mit einem Mietauto fahren will, muss dafür sorgen, dass die Reifen für schnee-, matsch- und eisbedeckte Fahrbahnen geeignet sind. Kommt es bei winterlichen Fahrbahnbedingungen mit Sommerreifen zu einem Verkehrsunfall, können auf den Mieter – trotz Vollkaskoschutz – hohe Regressforderungen zukommen.Mieter trägt Verantwortung bei Unfall ohne richtige Ausrüstung

Das Gesetz sieht keine generelle vor. Daher sind die Autovermieter nicht verpflichtet, ihre Fahrzeugflotten vollständig auf umzustellen. Sie müssen auch nicht die Reifen kostenlos anbieten. Die Entscheidung, ob ein Fahrzeug mit benötigt wird, liegt beim Mieter, der dafür die Verantwortung trägt. Schon beim Reservieren sollte er sich daher bestätigen lassen, dass das gewünschte Fahrzeug mit ausgerüstet ist.

Kann der Vermieter bei der Abholung des Fahrzeugs bei winterlichen Straßenverhältnissen kein Fahrzeug mit Winterreifen zur Verfügung stellen, so ist der Mieter berechtigt, die Abnahme zu verweigern, da das Fahrzeug nicht verkehrssicher ist.

Die -Kooperationspartner Hertz und Sixt haben den größten Teil ihrer Mietwagenflotte mit Winterreifen ausgerüstet. Speziell in den Regionen mit höherer Schneefallwahrscheinlichkeit sollten genügend Autos mit Winterpneus zur Verfügung stehen. Wer rechtzeitig bestellt, hat die Sicherheit, dass das gewünschte Auto mit Winterreifen vorhanden ist, für -Mitglieder zum Vorteilspreis.

ADAC-ClubMobile – früher nur Inhabern eines ADAC-Schutzbriefs nach einer Panne kostenlos angeboten – sind an über 115 Stationen im Bundesgebiet zu mieten und verfügen über wintertaugliche Bereifung ohne Aufpreis. Die ADAC-Wohnmobile können auf Wunsch ebenfalls mit Winterreifen angemietet werden.

Quelle: adac.de

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6th Oktober 2007

Autobahnen in Deutschland

„So werden die Straßen der Zukunft aussehen,“ prophezeite Kölns Oberbürgermeister Konrad Adenauer am 6. August 1932 bei der Einweihung der ersten Deutschlands zwischen Köln und Bonn. Heute hat Deutschland eines der dichtesten Autobahnnetze weltweit. Längenmäßig wird es nur vom Interstate Highway System (USA) und dem National Trunk Highway System in der Volksrepublik China überragt. Für den Verkehr in Deutschland hat der Bau der Schnellstraßen deutliche Vorteile gebracht: Zwei von einander getrennte, mindestens zweispurige Fahrbahnen, die von keiner Kreuzung unterbrochen werden, haben den Verkehr schneller gemacht. Auf deutschen Autobahnen gibt es für den Verkehr kein allgemeines , lediglich eine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h. Allerdings sind 1/3 der Bundesautobahnen mit einem von 130 km/h versehen. Lkw und Busse dürfen generell höchsten 80 bis 100 km/h fahren. Wer auf der Autobahn fahren möchte, sollte aber auch mindestens 60 Kilometer in der Stunde fahren, damit er auf der Schnellstraße nicht zur Behinderung für den Verkehr wird. Wer langsamer fährt, beziehungsweise erst gar nicht schneller kann, hat auf der Autobahn nichts verloren.

Baustellen und Unfälle – auf der Autobahn
Das Tempo auf deutschen Autobahnen kann allerdings durch zum Beispiel Baustellen immer wieder gedrosselt werden. Geänderte Verkehrs-Führungen und verengte Fahrbahnen machen es notwendig, das Tempo aus Sicherheitsgründen auf 80 oder sogar 60 km/h zu reduzieren. Wer sich dennoch mit überhöhter Geschwindigkeit durch den Gefahrenbereich schlängelt, hat mit Strafen zu rechnen. Bei Autobahn Rasern versteht die Polizei keinen Spaß. Gerade in Baustellen-Bereichen kommt es häufig zu Unfällen, da sich viele Fahrer unsicher fühlen. Die engen Fahrstreifen, schnell überholende Fahrzeuge und große Lastwagen verunsichern ängstliche Fahrer. Kommt es zu einem Unfall, egal ob in einer Baustelle oder auf freier Strecke, sorgt dies schnell für einen Rückstau. Bis die Unfallstelle geräumt ist, sperrt die Polizei eine oder mehrere Fahrbahnen und verursacht so lange Staus. Gerade auf stark befahrenen Autobahn-Strecken entwickelt sich schnell ein kilometerlanger Stau. Verkehrsmeldungen im Radio oder die Warnung des Navigationssystems ermöglichen es, den Stau zu umfahren und so die eingeplante Fahrzeit einzuhalten.

und Pause machen an der Autobahn
Gerade bei langen Fahrten sollten sich die Fahrer darüber im Klaren sein, dass ihre Konzentration mit der Zeit abnehmen kann und sie so zu einer Gefahr für sich selbst und andere werden können. Parkplätze an der Autobahn bieten die Möglichkeit, eine kurze Pause einzulegen und sich die Beine zu vertreten. Viele der Parkplätze sind auch mit sanitären Anlagen ausgestattet. Raststätten und Autohöfe werden angefahren, wenn der Tank leer ist. Hier gibt es Tankstellen mit kleinen Tankstellen-Shops und Restaurants, in denen ausgiebig gespeist werden kann. Vom Frühstück bis zum Mitternachtssnack bekommen Autofahrer hier fast alles.

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