9th
Mai
2008
Es vergeht kaum ein Tag ohne neue Rekordmeldungen bei den Kraftstoffpreisen: Super kostet derzeit im Bundesdurchschnitt 1,47 Euro je Liter, Diesel ist auf 1,41 Euro geklettert. Durch eine vorausschauende Fahrweise kann jeder Autofahrer bares Geld sparen. Die Grundlagen dafür können in einem Sprit-Spar-Training des ADAC erlernt werden.
Mit vom ADAC entwickelten Methoden lassen sich Emissionen, Kraftstoffverbrauch und damit natürlich auch die Kosten um bis zu 20 Prozent reduzieren.
Präzisionsmessgeräte in speziell ausgestatteten Trainingsfahrzeugen werten Weg, Zeit, Geschwindigkeit, Drehzahl, Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen auf einer Testfahrt im öffentlichen Straßenverkehr aus. Nach der Analyse lernen die Trainingsteilnehmer in einem Theorieteil, dass beispielsweise richtiger Reifendruck und frühes Hochschalten nicht nur Sprit-, sondern auch Verschleißkosten eindämmen hilft. Eine anschließende Vergleichsfahrt verdeutlicht den Teilnehmern das Sparpotential.
Daneben gibt es mit dem ADAC Eco-Training die Möglichkeit, den Verbrauch des eigenen Wagens zu verringern. Dazu muss der Pkw über einen Bordcomputer verfügen, der sowohl den aktuellen wie auch den durchschnittlichen Verbrauch und die Wegstrecke anzeigt. Auch hier lassen sich durch vorausschauende Fahrweise und eine Kurzübersicht über die Motorentechnologie bis zu einem Fünftel des bisherigen Verbrauchs einsparen.
Beide Trainingsarten können an jedem gewünschten Ort durchgeführt werden, der ADAC-Instruktor benötigt lediglich einen Seminarraum. Die Teilnehmerzahl ist beim Sprit-Spar-Training auf sechs begrenzt, beim Eco-Training können bis zu zwölf Fahrer mitmachen.
Beide Möglichkeiten können jeweils mit einem Fahrsicherheitstraining kombiniert werden, das der ADAC auf einem seiner 56 Trainingsplätze im ganzen Bundesgebiet anbietet.
Detaillierte Informationen zu Ablauf und Preisen gibt es im Internet unter www.adac.de/fahrsicherheit oder telefonisch unter 0180 5 12 10 12 (0,14 €/Min. aus dem Festnetz der Telekom).
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24th
April
2008
Der aktuelle Tunneltest weist das schlechteste Ergebnis der letzten fünf Jahre auf.
Jeder dritte der 31 im Rahmen von EuroTAP getesteten Tunnel fiel durch. Zwei Tunnel stuften die Experten als „bedenklich“ ein, ganze siebenmal mussten sie sogar ein „mangelhaft“ vergeben.
Zum vierten Mal in Folge wurde ein italienische Tunnel Testverlierer. Der 1983 in Betrieb genommene und 2,4 Kilometer lange Cernobbio am Comer See weist erschreckende Missstände auf: keine Tunnelleitzentrale, keine Notrufeinrichtungen, kein automatisches Brandmelde- und Lüftungssystem, nicht gekennzeichnete Fluchtwege und zu wenige Notausgänge.
Der Tunnel-Test-Sieger aus Andorra
Im Jahr 2006 eröffnet und rund 1,3 Kilometer lang – beim Pont Pla in Andorra la Vella gab es kaum Kritik. Zweitplatzierter im europäischen Vergleich und bester Deutscher ist der Heidkopf-Tunnel bei Friedland auf der A 38 zwischen Göttingen und Halle. Testverlierer hier zu Lande ist der Universitätstunnel auf der A 46 in Düsseldorf. Trotz bereits begonnener Modernisierung konnte er noch nicht vollständig überzeugen und wurde erneut nur mit „bedenklich“ bewertet. Bis 2010 sollen jedoch alle Mängel beseitigt sein.
Die Bewertungen
Immerhin zehn der getesteten Straßentunnel dürfen sich im aktuellen Test über das ADAC-Urteil „sehr gut“ freuen, fünf über die Auszeichnung „gut“. Sieben schnitten mit „ausreichend“ ab und verfügen somit immerhin über die Mindeststandards der EU-Richtlinie. Besonders erfreulich ist das Ergebnis des Schweizer San-Bernardino-Tunnels: 1999 fiel er mit einem „bedenklich“ durch, danach wurde er für 240 Millionen Schweizer Franken modernisiert. Pünktlich zum 10-jährigen Jubiläum der ADAC-Tunneltests kann er jetzt mit dem Traumergebnis „sehr gut“ brillieren.
Bis 2014, in begründeten Ausnahmefällen bis 2019, müssen laut Europäischer Richtlinie alle wichtigen Straßentunnel Minimalstandards erfüllen. Mindestens sieben Milliarden Euro werden, so der ADAC, europaweit in die Tunnelnachrüstung fließen. Allein in Deutschland werden bis 2012 mindestens 570 Millionen Euro investiert. „Grund und Motivation genug für den ADAC und seine EuroTAP-Partnerclubs, den eingeschlagenen Weg über das heutige Jubiläum hinaus weiterzuverfolgen“, so ADAC-Präsident Peter Meyer.
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16th
April
2008
Die deutschen Automobilhersteller dürfen stolz sein: Schon im dritten Jahr in Folge bauen sie die zuverlässigsten Autos. Die Sieger in sechs von acht Klassen der aktuellen ADAC-Pannenstatistik kommen aus Deutschland.
Lediglich Mitsubishi kann mit den Modellen ‚Colt’ und ‚Space Star’ etwas von dem verloren gegangenen Terrain der Japaner zurückholen und stellt die Sieger in der „Kleinen Klasse“ und bei den „Kleinen Vans“. Je zwei Klassenbeste kommen auch von BMW, Audi und Mercedes. Bei Audi stehen A4 und A6 auf dem Siegertreppchen, der BMW 1-er führt die „Untere Mittelklasse“ an, der BMW X3 ist zuverlässigster „Geländewagen“. Mercedes entschied mit dem SLK die „Sportwagenklasse“ für sich und teilt sich mit Audi den ersten Platz in der „Mittelklasse“. Komplettiert wird die Siegerliste in der Klasse der „Großen Vans“ durch den VW Sharan.
Die häutigsten Defekte in der Pannenstatistik
Der häufigste Grund, warum Autos streiken, ist meist ein Defekt in der Elektrik oder an der Batterie. Von zehn Ausfällen haben vier ihre Ursache hier. An zweiter Stelle rangieren Schäden an der Zündanlage mit 12,7 Prozent. Regelrechte Motordefekte beenden in 7,8 Prozent der Fälle die Fahrt vorzeitig. Das ist ein leichter Rückgang im Vergleich zum Vorjahr (-0,1 Prozent). Dafür gab es mehr Ärger mit Rädern und Reifen: 7,1 Prozent (+0,4). Im Ranking der Pannenursachen folgen Einspritzanlagen (6,8 Prozent), Kühlung/Heizung (5,8 Prozent), Getriebe/Kupplung (4,6) Prozent und die Auspuffanlage (1,9).

Grundlage der Pannenstatistik
Für die aktuelle Pannenstatistik wurden 2,55 Mio. der insgesamt 3,81 Mio. Pannen ausgewertet, die von den Gelben Engeln und ihren Straßendienst-Partnern 2007 bewältigt wurden. In die Wertung kommen nur ein- bis sechsjährige Autos, die mindestens drei Jahre lang im Wesentlichen unverändert gebaut und in einem Jahr wenigstens 10 000-mal neu zugelassen wurden.
In der seit 1978 jährlich erscheinenden Statistik der Pannenhäufigkeit ist Toyota die erfolgreichste Marke. 34-mal konnten die Japaner in einer Fahrzeugklasse das pannensicherste Auto stellen. Dicht dahinter liegt Mercedes mit 32 ersten Plätzen, gefolgt von Audi (20), Mazda und Mitsubishi (je 11).
Mehr Informationen zur ADAC Pannenstatistik 2007 gibt es hier.
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2nd
April
2008
Diesel war im vergangenen Monat so teuer wie noch nie und der Benzin-Preis blieb nur knapp unter seine historischem Höchststand.
Tanken war in der Bundesrepublik im März 2008 nochmals teurer als in den Monaten Januar und Februar. Vor allem die Fahrer von Diesel-Pkw mussten besonders tief in die Tasche greifen. Bei einem monatlichen Durchschnittspreis von 1,321 Euro erreichte Dieselkraftstoff einen neuen historischen Höchststand. Bei Superbenzin wurde der bisherige monatliche Spitzenpreis nur knapp verfehlt: 1,407 Euro je Liter mussten die Autofahrer im März im Durchschnitt bezahlen und damit lediglich um 0,5 Cent weniger als im bisherigen Rekordmonat November 2007.
Für Dieselfahrer wird der 12. März als bislang teuersten Tag aller Zeiten in die Geschichte eingehen. Damals kostete der Selbstzünderkraftstoff 1,355 Euro je Liter. Bei Benzin wurde am selben Tag ein neuer Jahresspitzenwert erreicht. Mit 1,442 Euro blieb der Literpreis nur um 1,4 Cent unter dem Allzeithoch vom 9. November 2007.
Verantwortlich für den Preisschub bei Kraftstoffen ist in erster Linie der anhaltend hohe Rohölpreis: über 100 Dollar je Barrel. Insbesondere Dieselfahrer stöhnen unter der hohen Kostenbelastung. So liegt der Durchschnittspreis von Diesel nach dem ersten Quartal 2008 bereits um 12,1 Cent über dem des gesamten Vorjahres.
Genaue Informationen über die aktuellen Kraftstoffpreise finden sich unter www.adac.de/tanken.
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29th
März
2008
Wie angekündigt meldet sich der ADAC in Sachen Ottokraftstoff E10 zu Wort und legt neue Zahlen auf den Tisch.
Der ADAC geht derzeit davon aus, dass 3,12 Millionen Pkw und Motorräder für den Betrieb mit dem für 2009 geplanten Ottokraftstoff E 10 nicht geeignet sind. So das Ergebnis von Recherchen des Clubs bei den Fahrzeugherstellern. Da bislang noch für rund vier Millionen Fahrzeuge keine Aussagen vorliegen, ist davon auszugehen, dass diese Zahl weiter steigt.
Eins ist sicher: Der Besuch an der Tankstelle wird teurer
Für die betroffenen Auto- und Motorradfahrer bedeutet dies eine deutliche Verteuerung ihrer Mobilität, denn statt wie bisher Normal oder Super tanken zu können, müssen sie auf das bis zu 15 Cent teurere Super plus ausweichen. Aber auch alle anderen Autofahrer müssen tiefer in die Tasche greifen, denn Biosprit wird wegen der höheren Herstellungskosten voraussichtlich auch etwas mehr kosten als das heutige Benzin.
ADAC fordert, die Einführung des E10-Kraftstoffes auf 2012 zu verschieben
Angesichts der noch ungeklärten Probleme ist eine Einführung des E10-Kraftstoffs schon 2009 nach Ansicht des ADAC eine Zumutung für die ohnehin von ständig steigenden Kraftstoffpreisen gebeutelten Kraftfahrer. Der ADAC fordert deshalb die Einführung auf 2012 zu verschieben, wie das auch in anderen Ländern der EU vorgesehen ist. Bis dahin könnten dann auch alle noch offenen Fragen zur technischen Verträglichkeit sowie zur Gesamt-Klimabilanz geklärt werden. Ein Aufschub würde zudem die Zahl der E10-untauglichen Fahrzeuge reduzieren, weil es vor allem die älteren Baujahre sind, die mit zuviel Ethanol nicht zurechtkommen.


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28th
März
2008
Rund 3 Millionen Fahrzeugen werden den neuen E10 genannten Kraftstoff mit einem 10prozentigen Anteil von Bioethanol nicht vertragen. Die Zahl der in Deutschland zugelassenen Pkw, die durch Kraftstoff geschädigt werden könnten, ist damit offenbar wesentlich größer als bisher angenommen. Das berichtet ZEIT Online und bezieht sich auf Stimmen aus Regierungskreisen.
Darunter seien nach Angaben des Verbandes der Deutschen Automobilindustrie (VDA) 315.000 Fahrzeuge deutscher Hersteller und zwei bis drei Millionen Pkw ausländischer Produzenten. Dies hätten Recherchen des Verbandes der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) ergeben.
Der Automobilklub ADAC will heute die Ergebnisse eigener Recherchen bei den Automobilherstellern veröffentlichen. Ein Sprecher des ADAC bestätigte ZEIT Online die “Größenordnung von 3 Millionen Fahrzeugen”, die den E10-Kraftstoff nicht vertragen. Die Recherche sei allerdings noch nicht abgeschlossen, sagte der ADAC-Sprecher.
Die Bundesregierung will zum Zwecke des Klimaschutz den Bioethanolanteil im Benzin von 5 auf 10 Prozent erhöhen. Bisher hieß es, dass nur 375.000 schon zugelassene Fahrzeuge den E10-Kraftstoff nicht vertragen. Die vom VDA genannte Ziffer bezog sich allerdings nur auf Fahrzeuge aus deutscher Produktion; die ausländischen Hersteller hatten bisher keine Zahlen genannt.
Weil Zweifel an der genannten Summe von Fahrzeugen entstanden waren, die wegen Unverträglichkeit des E10-Kraftstoffs auf das teure Super-Plus ausweichen müssten, hatte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel Mitte Februar verlässliche Angaben über die Zahl der betroffenen Fahrzeuge gefordert. Sollte diese Zahl der von den technischen Problemen Betroffenen wesentlich höher sein als die damals genannten 375.000 Fahrzeuge, müsse über das Biospritziel von 10 Prozent “neu nachgedacht werden”, hatte Gabriel damals angekündigt.
Mehr unter www.zeit.de
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10th
März
2008
Auf fast allen deutschen Autobahnen – vor allem in Richtung Süden – werden Urlauber am kommenden Wochenende laut dem ADAC die Osterreisewelle spüren.
Auch der Verkehr in die Wintersportgebiete der Alpen zieht noch einmal an. In Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Sachsen-Anhalt, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Baden-Württemberg und Bayern beginnen die Ferien. Am Freitagnachmittag und -abend sowie am Samstag sind Staus auf den folgenden Strecken programmiert:
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A 1 Hamburg – Bremen – Köln
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A 10 Berliner Ring
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A 7 Hannover – Würzburg – Kempten
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A 9 Berlin – Nürnberg – München
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A 3 Frankfurt – Würzburg – Nürnberg
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A 6 Mannheim – Nürnberg – Heilbronn
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A 61 Mönchengladbach – Koblenz
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A 5 Frankfurt – Karlsruhe – Basel
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A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
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A 99 Umfahrung München
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A 95/ B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
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A 93 Inntaldreieck – Kufstein
Auch die wichtigsten Verbindungen im Ausland werden durch Urlauber stark belastet sein. In Österreich wird es eng auf Tauern-, Inntal-, Brenner- und Rheintalautobahn sowie auf der Fernpass-Route, in der Schweiz vor allem auf den Strecken Basel – Gotthard – Chiasso, St. Gallen – Zürich – Bern und der San-Bernardino-Route. In Italien muss man auf Brennerautobahn und -staatsstraße sowie auf den Zufahrten ins Vinschgau und ins Puster-, Gader-, Grödner- und Eisacktal mehr Zeit einplanen.
Am Sonntag, 16. März, endet in Genf der Internationale Automobilsalon. Rund um Genf und auf den Zufahrtsstraßen zum Ausstellungsgelände sind noch einmal erhebliche Behinderungen zu erwarten.
www.adac.de
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29th
Februar
2008
28 von 37 untersuchten Modellen haben beim aktuellen ADAC-Sommerreifen-Test mit „besonders empfehlenswert“ oder „empfehlenswert“ abgeschnitten. Zur Gruppe der „nicht empfehlenswerten“ Reifen gehören ausschließlich Billigprodukte von Zweit- und Drittmarken der großen Hersteller sowie in Deutschland relativ unbekannte Marken aus Fernost.
Der Sommerreifentest den der ADAC zusammen mit der Stiftung Warentest durchgeführt hat, zeigt einmal mehr, dass der Preis beim Reifen nicht als Maß für die Qualität gelten kann. So werden „besonders empfehlenswerte“ Produkte schon für 53 Euro (195/65 R 15 V) beziehungsweise 37 Euro (175/65 R 14 T) angeboten.
Testsieger in der Klasse der breiteren Reifen (195/65 R 15 V), wie sie auf vielen Fahrzeugen der Mittelklasse montiert sind, wurden der Pirelli P 6, der Bridgestone Turanza ER 300, der Vredestein Sportrac 3 und der Dunlop SP Sport Fastresponse. Das Prädikat „besonders empfehlenswert“ erhielten sie, weil sie in den sicherheitsrelevanten Disziplinen keine Schwächen zeigten. Die Note „empfehlenswert“ gab es für die Neuentwicklung von Michelin, den Energy Saver. Seine Bestnoten im Kraftstoffverbrauch und beim Verschleiß konnten die schwachen Leistungen auf nasser Fahrbahn nicht wett machen. Schlechtester im Test wurde der chinesische Reifen Wanli S1095: Sein katastrophal langer Bremsweg auf Nässe stellt ein Sicherheitsrisiko dar. Dort, wo die Testsieger nach einer Vollbremsung schon stehen, hatte das Wanli-bereifte Fahrzeug noch eine Restgeschwindigkeit von 48 km/h.
In der kleineren Reifendimension (175/65 R 14 T) heißen die Sieger Pirelli Cinturato P4, Continental EcoContact 3, Fulda EcoControl und Kumho Solus KH17. Der Pirelli knüpft damit an die Erfolgsgeschichte des Vorgängermodells P3000 an. Rasant aufgeholt haben die Koreaner: War der alte Kumho KH15 in früheren Tests „nicht empfehlenswert“, steht der Solus KH17 jetzt mit an der Spitze. Auch der ebenfalls neue Yokohama C.drive und der Maloya Crono 465t hätten sich ganz vorne platziert, wurden allerdings wegen eines höheren Verschleißes abgewertet. Am Schluss des Feldes: die Preiswert-Alternativen von Sava, Tigar und Trayal. Mangelhafte Leistungen auf Nässe – vor allem beim Bremsen – ließen nur ein Urteil zu: „nicht emfehlenswert“.
Der ausführliche Test ist in der Märzausgabe der ADACmotorwelt und unter www.adac.de nachzulesen.
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26th
Februar
2008
Nach aktuellen Berechnungen werden mindestens zwei Millionen Fahrzeuge mit Benzinmotor den geplanten Biosprit mit zehnprozentigem Anteil an Bioethanol (E10) nicht vertragen. Damitscheinen sich die Befürchtungen des ADAC zu bestätigen. Nach Ansicht des Clubs ergeben sich demnach zwei Forderungen:
Neben dem neuen Biokraftstoff muss im Rahmen des Bestandsschutzes auch künftig das heute verfügbare Super 95 mit nur fünf Prozent Ethanol angeboten werden und zwar zu einem angemessenen Preis. Andernfalls wären Millionen von Pkw- und Motorradbesitzer gezwungen, auf das bis zu 15 Cent/Liter teurere Super Plus umzusteigen.
Um die aus Umweltgründen angestrebte Marktdurchdringung mit E10-Kraftstoff zu beschleunigen, könnte dieser Kraftstoff steuerlich gefördert werden. Damit ergibt sich für Autofahrer, deren Fahrzeuge E10-verträglich sind ein Anreiz, E10 zu tanken. Zusätzlich würden die Verbraucher beim Neufahrzeugkauf verstärkt auf E10-taugliche Modelle setzen.
Der Einsatz von Biokraftstoffen im Verkehrsbereich lohnt sich nur dann, wenn deren technische Verträglichkeit gesichert ist und sie einen deutlichen Beitrag zur Verringerung der CO2-Emissionen leisten. Dafür sind rechtzeitig entsprechende Standards und Kontrollmechanismen hinsichtlich Nachhaltigkeit und Ökologie zu schaffen.
www.adac.de
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11th
Februar
2008
Die Behauptung des Verbands der Automobilindustrie (VDA), E10 wäre nur für rund ein Prozent des Fahrzeugbestands ungeeignet, ist aus Sicht des ADAC unhaltbar. ADAC-Präsident Peter Meyer: „Unsere Recherchen bei den Herstellern haben ergeben, dass bei den deutschen Marken weit mehr Fahrzeuge betroffen sind, als der VDA angibt.“ . Dazu kommen noch Fahrzeuge ausländischer Hersteller, so dass der ADAC schon jetzt von über einer Million Pkw ausgeht, die nicht mit E10 betankt werden können. “Diese unheilige Allianz von Industrie, Mineralölwirtschaft und Politik gegen die Autofahrer sollte sofort gestoppt werden“, so Meyer.
Fahrzeuge, die aus technischen Gründen Kraftstoff mit erhöhtem Ethanolanteil (E10) nicht vertragen, müssten nach den aktuellen Plänen mit der sehr teuren “Bestandsschutzsorte” Super Plus betankt werden, um Schäden zu verhindern. Dies führt zu massiven Mehrkosten je Liter von bis zu 15 Cent. Eine solche Lösung ist in keiner Weise akzeptabel. Der ADAC fordert deshalb, weiterhin Superbenzin mit maximal 5 Prozent Ethanol (E5) flächendeckend und zu einem angemessenen Preis anzubieten.
Quelle: adac.de
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